SEC veröffentlicht Krypto-Custody-Leitfaden und markiert Wechsel von Durchsetzung zu Anlegeraufklärung

Die Securities and Exchange Commission hat ein Anleger-Bulletin veröffentlicht, das Best Practices für Krypto-Custody beschreibt und einen bemerkenswerten Kurswechsel nach Jahren strenger Durchsetzungsmaßnahmen gegen die Branche darstellt.
SEC veröffentlicht umfassenden Leitfaden zur Krypto-Aufbewahrung
Die United States Securities and Exchange Commission (SEC) hat am 12. Dezember ein Anleger-Bulletin zu Krypto-Wallets und Custody veröffentlicht, das Best Practices und gängige Risiken verschiedener Formen der Krypto-Aufbewahrung für die investierende Öffentlichkeit darlegt [1][2]. Der Leitfaden stellt einen bedeutenden Wandel im Ansatz der Aufsichtsbehörde gegenüber der Kryptowährungsbranche dar und bewegt sich von strenger Durchsetzung hin zu Anlegeraufklärung.
Das Bulletin untersucht verschiedene Methoden der Krypto-Custody und deckt alles ab, von Self-Custody bis zu Drittanbieter-Custodians, Hot Wallets versus Cold Wallets sowie privaten versus öffentlichen Schlüsseln [1]. Laut dem Leitfaden der SEC bietet dieser einen Überblick über Arten der Krypto-Asset-Custody und gibt Tipps und Fragen an die Hand, um Anlegern bei der Entscheidung zu helfen, wie sie Krypto-Assets am besten verwahren [1].
Überlegungen zur Drittanbieter-Custody
Für Anleger, die sich für Drittanbieter-Custody-Lösungen entscheiden, betont der SEC-Leitfaden die Wichtigkeit, die Richtlinien des Custodians zu verstehen [1][2]. Das Bulletin rät Anlegern ausdrücklich zu prüfen, ob ihr Custodian die verwahrten Assets durch Verleih "rehypothecates" oder ob der Dienstleister Kundenvermögen in einem einzigen Pool vermischt, anstatt Krypto in getrennten Kundenkonten zu verwahren [1][2].
Hot Wallets vs. Cold Wallets
Der Leitfaden schlüsselt die Vor- und Nachteile verschiedener Wallet-Typen auf [1][2]. Hot Wallets, die mit dem Internet verbunden sind, bergen laut SEC das Risiko von Hacking und anderen Cybersicherheitsbedrohungen [1][2]. Im Gegensatz dazu bergen Cold Wallets, die Offline-Speicherung bieten, das Risiko eines dauerhaften Verlusts, wenn die Offline-Speicherung ausfällt, ein Speichergerät gestohlen wird oder die privaten Schlüssel kompromittiert werden [1][2].
Reaktion der Branche auf den regulatorischen Kurswechsel
Die Krypto-Community hat den Leitfaden als Beweis für einen transformativen Wandel innerhalb der Behörde gefeiert. "Dieselbe Behörde, die Jahre damit verbracht hat, die Branche zu schließen, bringt den Menschen jetzt bei, wie man sie nutzt", sagte der Nutzer TFTC auf X [1]. Die Stimmung wurde in einer anderen Aussage widergespiegelt: "Dieselbe Behörde, die Jahre damit verbracht hat, die Branche zu vernichten, bringt den Menschen jetzt bei, wie man sie nutzt" [2].
Jake Claver, der CEO der Digital Ascension Group, einem Unternehmen, das Dienstleistungen für Family Offices anbietet, sagte, dass die SEC Krypto-Investoren "enormen Mehrwert" biete, indem sie potenzielle Krypto-Inhaber über Best Practices in der Custody aufklärt [1][2].
Zeitpunkt des Leitfadens
Die SEC-Regulatoren veröffentlichten den Leitfaden einen Tag nachdem SEC-Vorsitzender Paul Atkins erklärt hatte, dass das traditionelle Finanzsystem sich onchain bewegt [2]. Am Donnerstag erteilte die SEC der Depository Trust and Clearing Corporation (DTCC), einem Clearing- und Abwicklungsunternehmen, grünes Licht, mit der Tokenisierung von Finanzanlagen zu beginnen, einschließlich Aktien, börsengehandelten Fonds (ETFs) und Staatsanleihen [2].
Die Veröffentlichung dieses aufklärenden Bulletins markiert einen bemerkenswerten Kurswechsel gegenüber dem Ansatz der Gensler-Ära, der durch Durchsetzungsmaßnahmen gegen Krypto-Unternehmen gekennzeichnet war. Die praktischen Ratschläge des Leitfadens zur sicheren Krypto-Custody deuten auf eine künftig kooperativere Beziehung zwischen Regulatoren und der Kryptowährungsbranche hin.
Quellen
KI-gestützter Inhalt
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.