Silber-Rally von 170% löst Warnungen vor Hyperinflation aus, während Bitcoin zurückbleibt

Silber-Rally von 170% löst Warnungen vor Hyperinflation aus, während Bitcoin zurückbleibt

Während Silber in diesem Jahr um fast 170% zulegte und Finanzautor Robert Kiyosaki vor möglicher Hyperinflation warnte, hatte Bitcoin im Dezember Schwierigkeiten, seine Dynamik aufrechtzuerhalten.

Silber überholt Krypto in volatiler Jahr

Die Edelmetallmärkte haben in den letzten Monaten eine beispiellose Volatilität gezeigt, wobei Silber dramatische Preisschwankungen erlebte, die die typischerweise mit Kryptowährungsmärkten verbundene Turbulenz widerspiegeln. Der Silberpreis erreichte am Freitag fast 80 US-Dollar pro Unze, was einer bemerkenswerten Rendite von 170% seit Jahresbeginn entspricht [2].

Dieser Anstieg steht in scharfem Kontrast zur jüngsten Performance von Bitcoin, die im Dezember stagnierte und in den letzten 30 Tagen um 0,5% gefallen ist und nun bei 90.160 US-Dollar gehandelt wird [1]. Trotz des Erreichens eines Allzeithochs von 120.000 US-Dollar Anfang Oktober benötigt Bitcoin nun einen Anstieg von 6,5%, um das Jahr im positiven Bereich abzuschließen [1].

Kiyosaki warnt vor Hyperinflations-Signal

Bestsellerautor Robert Kiyosaki, bekannt für sein Finanzbuch "Rich Dad Poor Dad", hat eindringliche Warnungen über die Auswirkungen der Silber-Rally ausgesprochen. "Es gibt viele Gründe, warum ich sage, dass 200 US-Dollar für Silber möglich sind", erklärte Kiyosaki mit Blick auf 2026 [2].

Allerdings hob er einen besorgniserregenden Aspekt dieser Entwicklung hervor: "Ich befürchte, dass ein Silberpreis von [über] 70 US-Dollar eine Hyperinflation in fünf Jahren signalisieren könnte, da der falsche US-Dollar weiter an Wert verliert" [2].

Kiyosaki, der Berichten zufolge 1965 im Alter von 18 Jahren mit dem Kauf von Silber begann, als es weniger als 1 US-Dollar pro Unze kostete, erklärt, er würde auch zu den aktuellen Preisen weiter kaufen [2]. Er hat seit der Erstveröffentlichung 41 Millionen Exemplare von "Rich Dad Poor Dad" verkauft [2].

Federal Reserve Politik und Marktdynamik

Die Edelmetall-Rally wird teilweise durch Erwartungen hinsichtlich der künftigen Politik der Federal Reserve angetrieben. Mit einem neuen Fed-Vorsitzenden, der 2026 Jerome Powell ablösen soll, erwarten Marktteilnehmer große Zinssenkungen unter einem weniger restriktiven, stärker an Präsident Trump ausgerichteten Vorsitzenden [1].

Niedrigere Zinssätze bedeuten typischerweise geringere Renditen aus Anleiheninvestitionen, was Rohstoffe wie Gold und Silber für Investoren attraktiver macht [1]. Zusätzlich wird die Silbernachfrage durch seine industriellen Anwendungen bei der Herstellung einer breiten Palette von Produkten gestützt [1].

Kiyosaki interpretierte die jüngste Zinssenkung der Federal Reserve als Signal für quantitative Lockerung oder "das Anwerfen der Gelddruckmaschine" [2]. Er warnte, dass die daraus resultierende Hyperinflation "das Leben für die Unvorbereiteten sehr teuer machen" würde [2].

Anlageempfehlungen angesichts wirtschaftlicher Bedenken

Die Volatilität bei Edelmetallen ist Teil dessen, was Analysten den "Entwertungshandel" nennen, der ein schwindendes langfristiges Vertrauen in den US-Dollar aufgrund monetärer Inflation widerspiegelt [1].

Kiyosakis Anlageempfehlung bleibt trotz Marktschwankungen konstant: "Mein Ratschlag bleibt derselbe: Kaufen Sie mehr echtes Gold, Silber, Bitcoin und Ethereum" [2].

Er hat ehrgeizige Kursziele festgelegt und prognostiziert Gold bei 27.000 US-Dollar und Bitcoin bei 250.000 US-Dollar [2]. Kritiker haben ihn aufgrund seiner häufig düsteren Wirtschaftsprognosen als "Crashpropheten" bezeichnet [2].

Während Silber und Gold allgemein als stabiler als Kryptowährungen gelten, hat sich Silber als das volatilere der beiden Edelmetalle erwiesen [1], wobei die jüngsten Preisbewegungen diese Eigenschaft durch einen wilden Anstieg um 6%, gefolgt von einem Einbruch um 10%, demonstrierten [1].

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

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