Südkorea plant Zulassung von Bitcoin-ETFs, während Grayscale neue Krypto-Produkte vorbereitet

Südkorea bereitet sich darauf vor, in diesem Jahr Spot-Bitcoin-ETFs einzuführen – ein bedeutender politischer Kurswechsel. Gleichzeitig hat der US-amerikanische Vermögensverwalter Grayscale neue Trusts gegründet, die den Weg für BNB- und HYPE-Investmentprodukte ebnen könnten.
Südkorea öffnet sich für Spot-Bitcoin-ETFs
Südkorea bereitet sich darauf vor, seine Finanzmärkte in diesem Jahr für Spot-Bitcoin-Exchange-Traded-Funds zu öffnen, was einen signifikanten Kurswechsel gegenüber der bisherigen Haltung des Landes zu digitalen Vermögenswerten darstellt [1]. Die Initiative wurde in der neu veröffentlichten Wirtschaftswachstumsstrategie 2026 der Regierung detailliert beschrieben, wobei die Finanzaufsichtsbehörde (Financial Services Commission) die Umsetzung leitet [1].
Nach der Genehmigung würden Spot-Bitcoin-ETFs erstmals inländischen Anlegern zugänglich, wodurch Südkorea sich neben Märkten wie den Vereinigten Staaten und Hongkong positioniert, wo vergleichbare Produkte bereits Zuflüsse in Milliardenhöhe generiert haben [1].
Bis jetzt haben die Kapitalmarktregulierungen Koreas Kryptowährungen wie Bitcoin oder Bitcoin-ETFs nicht als zulässige Basiswerte für Exchange-Traded-Funds anerkannt, was deren Einführung effektiv verhindert hat [1]. Die politischen Entscheidungsträger kehren diese Position nun um, in dem Bestreben, mehr Krypto-Aktivitäten in regulierte Rahmenwerke zu lenken und Kapitalabflüsse zu ausländischen Plattformen zu reduzieren [1].
Die Financial Intelligence Unit schätzt, dass mehr als 10 Millionen Menschen in Südkorea zum Handel mit digitalen Vermögenswerten berechtigt sind, was die erhebliche potenzielle Nachfrage nach solchen Produkten verdeutlicht [1].
Umfassende Gesetzgebung für digitale Vermögenswerte in Entwicklung
Die Bitcoin-ETF-Initiative schreitet parallel zu einer umfassenderen Umstrukturierung der Regulierung digitaler Vermögenswerte voran [1]. Die Finanzaufsichtsbehörde beschleunigt das, was sie als "Phase Zwei" der Gesetzgebung für digitale Vermögenswerte bezeichnet – ein Gesetzentwurf, der sich voraussichtlich stark auf Stablecoins konzentrieren wird [1].
Gemäß den Regierungsplänen wird das vorgeschlagene Gesetz ein Lizenzsystem für Stablecoin-Emittenten, Mindestkapitalanforderungen und strenge Reservevorschriften einführen, die eine mindestens 100-prozentige Deckung der ausgegebenen Token vorschreiben [1]. Emittenten wären auch verpflichtet, Rücknahmerechte für Nutzer zu garantieren [1].
Die Regulierungsbehörden erklären, dass das Rahmenwerk darauf ausgelegt ist, Ausfälle ähnlich dem Terra-Luna-Zusammenbruch von 2022 zu verhindern, der etwa 40 Milliarden US-Dollar vernichtete und erhebliche Verbindungen zu Südkorea hatte [1]. Über die inländischen Vorschriften hinaus entwickeln die Behörden Standards für grenzüberschreitende Stablecoin-Transfers und -Transaktionen, die zwischen der Finanzaufsichtsbehörde und dem Ministerium für Wirtschaft und Finanzen koordiniert werden [1].
Die Regierung plant auch, Teile der nationalen Staatskasse mithilfe von "Deposit Tokens" zu digitalisieren – einer Form staatlich verbundener digitaler Währung, die sich von Stablecoins unterscheidet [1]. Bis 2030 könnten bis zu 25 % der Treasury-Operationen über Blockchain-basierte Zahlungen abgewickelt werden, wobei Pilotprogramme bereits laufen [1].
Grayscale gründet Trusts für potenzielle neue Produkte
Unterdessen hat der US-amerikanische Vermögensverwalter Grayscale Schritte unternommen, um sein Angebot an Kryptowährungs-Investmentprodukten zu erweitern, indem das Unternehmen neue Statutory Trusts in Delaware gegründet hat, die mit Produkten auf Basis von BNB und HYPE in Verbindung stehen könnten [2]. Laut den Aufzeichnungen von Delaware wurden die Trusts am Donnerstag registriert, wobei CSC Delaware Trust Company als registrierter Vertreter aufgeführt ist [2].
Solche Trust-Gründungen sind typische Vorbereitungsmaßnahmen von Vermögensverwaltern, die die Einführung von Exchange-Traded-Funds erwägen, bevor sie offizielle Anträge bei der Securities and Exchange Commission einreichen [2]. Sie stellen jedoch keine behördliche Genehmigung dar und bestätigen nicht, dass Anträge eingereicht wurden [2].
Trotz der Registrierung hat Grayscale nicht öffentlich bestätigt, ob das Unternehmen beabsichtigt, ETF-Anträge im Zusammenhang mit den neu gegründeten Trusts einzureichen [2]. Die Gründung eines Delaware-Trusts wird häufig eher als administrative Vorbereitung denn als regulatorischer Meilenstein angesehen, wobei Emittenten solche Vehikel typischerweise einrichten, um spätere Einreichungen zu vereinfachen, sobald sich die Marktbedingungen und die regulatorische Klarheit verbessern [2].
Der Schritt erfolgt in einer Zeit, in der der Vermögensverwalter einen optimistischen Ton für das kommende Jahr angeschlagen hat, nachdem er am Montag einen bullischen Forschungsbericht veröffentlicht hatte [2]. Allerdings haben Bitcoin- und Ethereum-ETFs kürzlich eine abrupte Kehrtwende mit massiven Abflüssen erlebt [2].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.