Südkorea führt bankgleiche Haftung für Kryptobörsen nach Sicherheitsmängeln ein

Südkoreanische Regulierungsbehörden planen, Kryptowährungsbörsen bankgleicher Aufsicht zu unterwerfen und Geldstrafen von bis zu 3% des Jahresumsatzes bei Sicherheitsverletzungen zu verhängen.
Die südkoreanischen Behörden bereiten eine Gesetzesänderung vor, die Kryptowährungsbörsen bankgleiche Haftungsstandards auferlegen würde. Dies folgt auf eine Reihe von Sicherheitsvorfällen und Systemausfällen bei großen Plattformen.
Nach Angaben des Financial Supervisory Service (FSS) berichteten die fünf größten Börsen des Landes – Upbit, Bithumb, Coinone, Korbit und Gopax – seit 2023 von 20 Systemausfällen, die über 900 Nutzer betrafen und zu kombinierten Verlusten von über 5 Milliarden Won führten. Allein Upbit verzeichnete sechs separate Ausfälle, die 600 Kunden beeinträchtigten.
Die geplante Gesetzesrevision würde strengere IT-Sicherheitsanforderungen, höhere Betriebsstandards und erheblich strengere Strafen für Börsen einführen. Im neuen Rahmen könnten Kryptoplattformen für Hackingvorfälle mit Geldstrafen von bis zu 3% des Jahresumsatzes belegt werden, was dem für traditionelle Banken geltenden Strafrahmen entspricht. Dies stellt eine erhebliche Erhöhung gegenüber der derzeitigen maximalen Geldstrafe von 3,4 Millionen Dollar dar.
Separatdavon üben südkoreanische Abgeordnete Druck auf Finanzregulierer aus, bis zum 10. Dezember einen Entwurf für ein Stablecoin-Gesetz vorzulegen, und drohen damit, die Gesetzgebung selbstständig voranzutreiben, falls die Regierung die Frist versäumt.
Der regulatorische Druck spiegelt wachsende Bedenken hinsichtlich des Verbraucherschutzes auf Südkoreas aktivem Kryptowährungsmarkt nach hochkarätigen Sicherheitsverletzungen und Betriebsstörungen bei großen Börsen wider.
Quellen
KI-gestützter Inhalt
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.