Südkoreanische Behörden verlieren hunderte beschlagnahmte Bitcoin durch Sicherheitsmängel

Südkoreanische Behörden verlieren hunderte beschlagnahmte Bitcoin durch Sicherheitsmängel

Mehrere Fälle verschwundener Bitcoin aus staatlicher Verwahrung lösen in Südkorea Debatte über mangelnde Sicherheitsstandards bei Ermittlungsbehörden aus.

Südkoreanische Ermittlungsbehörden haben in mehreren Fällen beschlagnahmte Bitcoin verloren, was eine landesweite Diskussion über unzureichende Sicherheitsmaßnahmen ausgelöst hat.

Die Staatsanwaltschaft Gwangju hatte 2022 im Rahmen von Ermittlungen gegen eine illegale Glücksspielplattform 1.798 Bitcoin beschlagnahmt. Von diesen konnten jedoch nur 320 BTC tatsächlich sichergestellt werden – die restlichen 1.476 BTC blieben unauffindbar. Im Dezember 2025 stellte sich heraus, dass auch die 320 verwahrten Bitcoin verschwunden waren, vermutlich durch einen Phishing-Angriff auf zuständige Ermittler [1].

Eine daraufhin angeordnete landesweite Überprüfung deckte einen weiteren Fall auf: Die Polizeistation Gangnam in Seoul bestätigte den Verlust von 22 Bitcoin, die seit November 2021 verwahrt wurden. In beiden Fällen blieben die physischen Hardware-Wallets unversehrt [1].

Die Vorfälle werfen Fragen zur Verwahrungspraxis digitaler Vermögenswerte auf. Experten bemängeln fehlende Multi-Sig-Verfahren, unzureichende Zugriffsbeschränkungen und das Fehlen einheitlicher nationaler Standards. Laufende Ermittlungen sollen klären, ob strukturelle Schwächen, individuelles Fehlverhalten oder interne Beteiligung vorliegen [1].

Die Fälle dürften auch international Beachtung finden, da viele Staaten vor ähnlichen Herausforderungen bei der sicheren Verwahrung konfiszierter Kryptowährungen stehen.

Quellen

  1. [1]blocktrainer.de

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