Südkoreanische Abgeordnete kritisieren Regulierungsbehörden wegen Bithumb-Fehler über 43 Milliarden Dollar in Bitcoin
Südkoreas Financial Services Commission sieht sich zunehmender Kritik ausgesetzt, nachdem Bithumb während einer Werbeaktion fälschlicherweise 620.000 Bitcoin an Kunden ausgegeben hat, was regulatorische Lücken offenbart.
Südkoreanische Abgeordnete fordern Rechenschaft von den Finanzaufsichtsbehörden nach einem massiven Fehler bei der Kryptowährungs-Exchange Bithumb, bei dem Nutzern fälschlicherweise Bitcoin gutgeschrieben wurden, die die Plattform nicht besaß.
Während einer Werbekampagne am 6. Februar verteilte Bithumb fälschlicherweise 2.000 BTC pro Kunde anstelle der beabsichtigten 2.000 koreanischen Won (etwa 1,40 Dollar), was zu einer Gesamtgutschrift von 620.000 Bitcoin auf Nutzerkonten führte. Die Exchange hat seitdem den Großteil der irrtümlich verteilten Vermögenswerte zurückerhalten, wobei 125 BTC – im Wert von rund 8,6 Millionen Dollar – weiterhin nicht zurückerlangt wurden.
Der Oppositionsabgeordnete Kang Min-guk kritisierte die Financial Services Commission (FSC) dafür, dass sie kritische Systemschwachstellen nicht identifiziert habe, obwohl seit 2022 mindestens drei Inspektionen bei Bithumb durchgeführt wurden. Die FSC leitete am 10. Februar eine Untersuchung ein, die ursprünglich bis zum 13. Februar abgeschlossen werden sollte, hat die Prüfung jedoch bis Ende Februar zur weiteren Überprüfung verlängert.
Bithumb-CEO Lee Jae-won räumte während einer parlamentarischen Notfallsitzung ein, dass sich zuvor zwei ähnliche Vorfälle ereignet hatten, die jedoch deutlich kleinere Beträge betrafen, welche anschließend zurückerlangt wurden.
Die Kontroverse kommt inmitten umfassenderer Bedenken hinsichtlich der Aufsicht über digitale Vermögenswerte in Südkorea, einschließlich separater Vorfälle, bei denen beschlagnahmte Bitcoin im Jahr 2021 und 2025 aus dem Gewahrsam der Strafverfolgungsbehörden verschwanden.
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