Südkoreanische Aufsichtsbehörden untersuchen Bithumb wegen 43-Milliarden-Dollar-Fehler bei Bitcoin-Gutschrift

Südkoreanische Aufsichtsbehörden untersuchen Bithumb wegen 43-Milliarden-Dollar-Fehler bei Bitcoin-Gutschrift

Südkoreas Financial Supervisory Service hat eine Untersuchung gegen Bithumb eingeleitet, nachdem die Exchange bei einem Werbeunfall fälschlicherweise 620.000 Bitcoin auf Nutzerkonten gutgeschrieben hatte.

Die südkoreanische Finanzaufsichtsbehörde hat eine Untersuchung gegen die Kryptowährungs-Exchange Bithumb eingeleitet, nachdem ein massiver operativer Fehler dazu führte, dass die Plattform fälschlicherweise 620.000 BTC – im Wert von etwa 42,8 Milliarden US-Dollar – auf Kundenkonten verteilte.

Der Vorfall ereignete sich während einer Werbekampagne, die Nutzer mit 2.000 südkoreanischen Won (umgerechnet etwa 1,40 US-Dollar) belohnen sollte. Berichten zufolge gab ein Mitarbeiter versehentlich "BTC" anstelle von "Won" als Währungseinheit ein, wodurch Nutzer jeweils 2.000 Bitcoin erhielten.

Obwohl Bithumb den Großteil der fälschlicherweise gutgeschriebenen Kryptowährung zurückholen konnte, sind etwa 125 BTC im Wert von 8,6 Millionen US-Dollar weiterhin ausstehend. Die Exchange betont, dass bei dem Vorfall keine Kundenvermögen verloren gegangen oder beschädigt wurden.

Der Financial Supervisory Service (FSS) hat mehrere mutmaßliche Verstöße festgestellt, darunter Diskrepanzen zwischen den in Bithumbs Wallets gehaltenen Kryptowährungen und den in Nutzerkonten angezeigten Beträgen. Die Aufsichtsbehörden hoben auch unzureichende interne Kontrollen hervor und stellten fest, dass der Fehler auf einen Single Point of Failure zurückzuführen war, an dem ein einzelner Mitarbeiter beteiligt war.

Analysten merkten an, dass Bithumbs tatsächliche Reserven rund 41.798 BTC umfassen – weit weniger als der virtuelle Betrag, der vorübergehend gutgeschrieben wurde. Blockchain-Daten deuten darauf hin, dass etwa 3.875 BTC rund um den Zeitpunkt des Vorfalls von der Exchange abgehoben wurden, was möglicherweise auf erfolgreiche Abhebungen fälschlicherweise gutgeschriebener Gelder oder auf ein vermindertes Nutzervertrauen hinweist.

Der FSS hat erklärt, dass er strenge rechtliche Schritte gegen Aktivitäten verfolgen wird, die die Marktordnung stören.

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