Stablecoin-Markt überschreitet 300 Milliarden Dollar, während Branchenführer eine Billion-Dollar-Zukunft prognostizieren

Der Stablecoin-Markt hat erstmals eine Kapitalisierung von über 300 Milliarden Dollar überschritten, wobei Branchenexperten eine weitere Expansion auf 500 Milliarden Dollar bis Ende 2026 prognostizieren, da regulatorische Klarheit die institutionelle Akzeptanz vorantreibt.
Markt erreicht historischen Meilenstein
Der Stablecoin-Markt hat im Jahr 2025 einen bedeutenden Meilenstein erreicht: Die kombinierte Kapitalisierung ist zum ersten Mal über 300 Milliarden Dollar gestiegen und liegt derzeit bei über 308,36 Milliarden Dollar, wie aus Daten von DefiLlama hervorgeht [2]. Dies stellt einen entscheidenden Wendepunkt für digitale Assets dar, da sich der Sektor von Spekulation hin zu praktischem Nutzen verlagert.
Tethers USDT-Token hält mit einer Kapitalisierung von etwa 186,7 Milliarden Dollar den dominanten Marktanteil, während USDC mit rund 76,38 Milliarden Dollar die zweite Position einnimmt. Ethenas USDe rangiert mit einer Marktkapitalisierung von 6,29 Milliarden Dollar als drittgrößter Stablecoin [2].
Solana-Mitgründer identifiziert nächste Billion-Dollar-Chance
Solana-Mitgründer Anatoly Yakovenko hat Stablecoins als den nächsten Billion-Dollar-Markt im Kryptowährungsbereich identifiziert und betont, dass das Wachstum nicht durch neue Coins, sondern durch skalierbare Anwendungen entstehen wird [1]. Laut Yakovenko dienen Stablecoins bereits als Rückgrat vieler Krypto-Anwendungen und umfassen Zahlungen, Sparen und grenzüberschreitende Überweisungen [1].
"Als digitale Dollar-Alternativen bilden sie bereits das Rückgrat vieler Krypto-Anwendungen. Ob Zahlungen, Sparen oder grenzüberschreitende Überweisungen – kaum ein Bereich der digitalen Asset-Wirtschaft kommt ohne sie aus", heißt es in der Analyse [1]. Mit über 300 Milliarden Dollar Volumen sei die Grundlage für anhaltende Expansion geschaffen [1].
Regulatorischer Rahmen befeuert Wachstum
Die durch den GENIUS Act geschaffene regulatorische Klarheit hat in diesem Jahr als Katalysator für das Wachstum des Stablecoin-Marktes gedient [2]. Die Gesetzgebung, die nach ihrer Unterzeichnung durch US-Präsident Donald Trump im Juli zum ersten regulatorischen Rahmenwerk für Stablecoins wurde, verbietet es Stablecoin-Emittenten, Erträge direkt an Token-Inhaber anzubieten, erstreckt dieses Verbot jedoch nicht auf Drittanbieter-Dienstleister [2].
Coinbase-CEO Brian Armstrong hat eine klare Position zum Schutz des GENIUS Act bezogen und erklärt, dass er und Coinbase "niemanden den GENIUS Act wieder öffnen lassen werden" und dies als "rote Linie" für das Unternehmen bezeichnete [2]. Dies war eine Reaktion auf Bedenken der Bankenlobby, dass Stablecoin-Erträge potenzielle Risiken für Bankeinlagen darstellen könnten [2].
Armstrong prognostizierte, dass Banken ihre Position schließlich umkehren und in einigen Jahren selbst für Stablecoin-Erträge lobbyieren werden, und bezeichnete den aktuellen Widerstand als "zu 100% verschwendete Mühe ihrerseits" [2].
Experten prognostizieren 500 Milliarden Dollar bis 2026
Nach einem starken Jahr für Stablecoins erwarten Branchenexperten ein anhaltendes Wachstum bis 2026. SharpLink-Co-CEO Joseph Chalom prognostiziert, dass die Stablecoin-Marktkapitalisierung bis Ende 2026 500 Milliarden Dollar erreichen wird [2].
"Globale Stablecoin-Anwendungsfälle, einschließlich grenzüberschreitender Überweisungen, Einzelhandelszahlungen und institutioneller Transaktionen, werden weiter zunehmen, wobei sich Ethereum als grundlegende Settlement-Ebene für die Wertbewegung etabliert", erklärte Chalom [2].
Chalom hob auch hervor, dass im nächsten Jahr große Player in den Stablecoin-Markt eintreten werden, und verwies auf jüngste Schritte von JP Morgan, PayPal, Japan, Südkorea und EU-Banken [2]. Er fügte hinzu, dass die Stablecoin-Adoption die Grundlage für eine breitere Krypto-Adoption bei Institutionen legt [2].
Verschiebungen in der technischen Infrastruktur
Auch die technische Landschaft innerhalb der Krypto-Infrastruktur entwickelt sich weiter. Netzwerke wie Solana profitieren von der wachsenden Stablecoin-Nutzung durch schnelle Verarbeitung und niedrige Kosten [1]. Yakovenko erwartet jedoch kein Monopol, sondern vielmehr eine Zusammenarbeit mehrerer Netzwerke [1].
Risiken bestehen vor allem auf regulatorischer Ebene, wobei digitale Zentralbankwährungen (CBDCs) als potenzielle Konkurrenz betrachtet werden. Viele Analysten erwarten jedoch eine Koexistenz, insbesondere im internationalen Krypto-Kontext [1].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
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