Stablecoins, RWAs und Ethereum: Prognosen für explosives Wachstum bis 2026

Der Stablecoin-Markt könnte bis Ende 2026 auf 500 Milliarden Dollar anwachsen, während tokenisierte Vermögenswerte einen Zuwachs um das Zehnfache verzeichnen sollen. Ethereum steht dabei im Zentrum dieser Entwicklung.
Stablecoins auf dem Weg zur halben Billion Dollar
Der Krypto-Markt steht vor signifikanten Veränderungen: Während Bitcoin seine Position als digitales Gold festigt, rücken Real World Assets (RWAs), Stablecoins und Privacy-Technologien zunehmend in den Fokus institutioneller Akteure [1]. Besonders Stablecoins haben in diesem Jahr beachtliches Wachstum verzeichnet – erstmals überstieg die Marktkapitalisierung die 300-Milliarden-Dollar-Marke [2].
Joseph Chalom, Co-CEO von SharpLink, prognostiziert, dass der Stablecoin-Markt bis Ende 2026 eine Marktkapitalisierung von 500 Milliarden Dollar erreichen wird [2]. Einen entscheidenden Impuls erhielt die Branche durch US-Präsident Donald Trump, der im Juli den GENIUS Act unterzeichnete und damit für regulatorische Klarheit sorgte [2].
Ethereum dürfte von dieser Entwicklung besonders profitieren, da die Blockchain über 53 Prozent des Stablecoin-Marktes kontrolliert [2]. "Globale Stablecoin-Anwendungsfälle, einschließlich grenzüberschreitender Überweisungen, Einzelhandelszahlungen und institutioneller Transaktionen, werden weiter zunehmen, wobei sich Ethereum als fundamentales Settlement-Layer für die Werteübertragung etabliert", erklärte Chalom [2].
Tokenisierte Vermögenswerte vor Verzehnfachung
Neben Stablecoins sieht Chalom enormes Wachstumspotenzial bei tokenisierten Vermögenswerten. Er prognostiziert, dass der Markt für tokenisierte RWAs im Jahr 2026 auf 300 Milliarden Dollar anwachsen und sich damit verzehnfachen wird [2]. Die Bandbreite reicht dabei von einzelnen Fonds, Aktien und Anleihen bis hin zu "vollständigen Fondskomplexen" [2].
Als Beispiele führte der SharpLink-Co-CEO die Bemühungen von Goldman Sachs und BNY Mellon an, Geldmarkt- und Liquiditätsfonds auf Blockchain-Infrastruktur zu tokenisieren [2]. Auch Franklin Templeton und BlackRock hätten ihre Absichten bekundet, ähnliche Schritte zu unternehmen [2]. BlackRocks tokenisierte Staatsanleihen werden bereits als Beispiel für die wachsende Integration traditioneller Finanzprodukte genannt [1].
Neue Märkte und institutionelles Engagement
Chalom erwartet zudem, dass Prediction Markets und On-Chain AI Agents im Jahr 2026 "Mainstream werden" und "signifikante Aktivität auf Ethereum" treiben werden [2]. Gleichzeitig sollen staatliche Vermögensfonds ihre ETH-Bestände um das Fünf- bis Zehnfache erhöhen [2].
"Da die Onchain-Aktivität boomt, werden wir sehen, wie die ETH-Bestände staatlicher Vermögensfonds im Gleichschritt steigen, während sie Zugang zum 'Trustware'-Asset gewinnen, das Ethereum sichert, wo sich der Großteil der Innovation konzentriert", sagte Chalom [2].
Pensionsfonds, Stiftungen und einer der größten staatlichen Vermögensfonds der Welt hätten in diesem Jahr erstmals über ETFs und Direktkäufe Zugang zu Krypto erhalten [2]. "Im Jahr 2026 wird sich dies deutlich verstärken, da Wettbewerbsdynamiken greifen", prognostizierte Chalom [2].
Regulierung als Weichenstellung
Für die weitere Entwicklung werden regulatorische Rahmenbedingungen entscheidend sein. Mit MiCA, DAC8 und neuen Geldwäscherichtlinien könnte sich 2026 entscheiden, ob Krypto eine Nische bleibt oder Teil der globalen Finanzinfrastruktur wird [1]. Besonders Privacy-Technologien positionieren sich neu – weg von klassischen Privacy Coins hin zu programmierbarem Datenschutz für Unternehmen und Institutionen [1].
SharpLink selbst ist mit 863.020 ETH im Wert von etwa 2,53 Milliarden Dollar der zweitgrößte Ethereum-Halter unter Unternehmen weltweit [2]. Das Unternehmen generierte in einer Woche im Dezember 460 ETH an Staking-Rewards und erreichte damit kumulierte Rewards von 9.701 ETH seit Start des Treasury [2].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.