Strategy richtet 1,44 Milliarden Dollar Fiat-Reserve ein und erhöht Bitcoin-Bestand auf 650.000 BTC

Das Bitcoin-Treasury-Unternehmen Strategy reagiert auf Marktschwankungen mit der Einrichtung einer milliardenschweren US-Dollar-Reserve. Gleichzeitig steigen die BTC-Bestände auf 650.000 Bitcoin.
Strategiewechsel bei Bitcoin-Vorreiter
Strategy hat die Einrichtung einer US-Dollar-Reserve in Höhe von 1,44 Milliarden US-Dollar bekanntgegeben und erhöht gleichzeitig seine Bitcoin-Bestände auf 650.000 BTC [1][2]. Dies markiert einen bedeutenden Strategiewechsel für das Unternehmen, das bislang ausschließlich auf Bitcoin als Treasury-Asset gesetzt hatte.
Die Fiat-Reserve wurde aus den Erlösen des Verkaufs von Stammaktien der Klasse A im Rahmen des At-the-Market-Angebotsprogramms finanziert [1]. Sie entspricht 2,2 Prozent des Unternehmenswertes, 2,8 Prozent des Eigenkapitalwertes und 2,4 Prozent des Bitcoin-Wertes [2].
Absicherung gegen Marktschwankungen
Die Reserve soll primär zur Sicherstellung der laufenden Dividendenzahlungen auf Vorzugsaktien und Zinsen auf ausstehende Verbindlichkeiten dienen [1][2]. Strategy plant, die USD-Reserve so zu entwickeln, dass Dividenden für die kommenden 12 bis 24 Monate finanziert werden können [1].
"Die Einrichtung einer USD-Reserve als Ergänzung zu unserer BTC-Reserve ist der nächste Schritt in unserer Entwicklung. Wir glauben, dass wir damit besser für kurzfristige Marktschwankungen gerüstet sind und gleichzeitig unsere Vision, der weltweit führende Emittent von Digital Credit zu sein, verwirklichen können", erklärte Gründer Michael Saylor [1].
CEO und President Phong Le ergänzte: "Strategy hält nun 650.000 Bitcoin... wir haben eine USD-Reserve eingerichtet, die derzeit 21 Monate an Dividenden abdeckt" [3].
Reaktion auf wachsende Kritik
Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund zunehmender Kritik an der kreditfinanzierten Bitcoin-Strategie des Unternehmens. Kritiker wie der bekannte Goldbug Peter Schiff warfen Michael Saylor zuletzt vor, ein Schneeballsystem zu betreiben [1].
Strategy verkündete zudem einen weiteren Bitcoin-Kauf im Wert von knapp 12 Millionen US-Dollar zu einem Durchschnittspreis von etwa 90.000 US-Dollar [1]. Aufgrund des gesunkenen Bitcoin-Kurses verzeichnet das Unternehmen bei diesem jüngsten Kauf bereits einen Buchverlust von 4,3 Millionen US-Dollar [1].
Angepasste Prognosen für 2025
Parallel zur Ankündigung hat Strategy seine Zielwerte für wichtige Leistungskennzahlen für 2025 deutlich nach unten korrigiert. Das Unternehmen erwartet nun einen Bitcoin-Ertrag zwischen 22 und 26 Prozent zum Jahresende, mit einer geschätzten BTC-Preisspanne von 85.000 bis 110.000 US-Dollar zum 31. Dezember [2][3].
Basierend auf dieser Preisspanne prognostiziert Strategy ein Betriebsergebnis zwischen minus 7,0 Milliarden und plus 9,5 Milliarden US-Dollar sowie einen Nettogewinn (oder -verlust) zwischen minus 5,5 Milliarden und plus 6,3 Milliarden US-Dollar [3].
Aktuelle Bitcoin-Bilanz
Insgesamt hält das Unternehmen nun 650.000 BTC, was etwa 3,1 Prozent der maximal existierenden 21 Millionen Bitcoin entspricht [2]. Der durchschnittliche Kaufpreis für alle Bitcoin-Investitionen liegt bei 74.436 US-Dollar, bei Gesamtkosten von rund 48,38 Milliarden US-Dollar inklusive Gebühren [1]. Das Unternehmen verzeichnet damit derzeit Buchgewinne von fast 7,51 Milliarden US-Dollar [1].
Trotz kontinuierlich steigender BTC-Bestände pro Aktie befindet sich das Wertpapier von Strategy in der Krise. Im Jahresvergleich ist die MSTR-Aktie um über 53 Prozent gefallen, während Bitcoin im selben Zeitraum nur 12 Prozent verloren hat [1].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
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