Strategie unter wachsendem Druck – Bitcoin-Korrektur löst Vorwürfe eines Schneeballsystems aus

Während die Preiskorrektur von Bitcoin andauert, gerät die Kapitalstrategie von Strategie in die Kritik von Skeptikern wie Peter Schiff. Der Aktienkurs des Unternehmens ist seit Jahresbeginn um über 40 Prozent eingebrochen.
Wachsende Kritik am Bitcoin-Modell von Strategie
Strategie, der weltgrößte institutionelle Bitcoin-Halter, sieht sich erneut unter Druck, da Bitcoins anhaltende Preiskorrektur die aggressive Akkumulationsstrategie des Unternehmens belastet. Der langjährige Bitcoin-Kritiker Peter Schiff hat seine Angriffe auf das Unternehmen verschärft und bezeichnete sein Geschäftsmodell in einem Wochenend-Post auf X als "Schneeballsystem"[1].
Schiffs Kritik konzentriert sich auf Strategies Verwendung von Vorzugsaktienemissionen zur Finanzierung von Bitcoin-Käufen. "Da Strategie keine Einnahmen hat, kann es Dividenden nur durch den Verkauf weiterer Vorzugsaktien zahlen, es sei denn, sie verkaufen Bitcoin. Mit anderen Worten: es ist ein Schneeballsystem", schrieb Schiff[1]. Das Unternehmen hat in den letzten Monaten mehrere Serien von Vorzugsaktien ausgegeben, wobei regulatorische Unterlagen zeigen, dass die Erlöse hauptsächlich für den Erwerb zusätzlicher Bitcoin verwendet wurden[1].
Aktienpreiseinbruch und kritische Schwelle
Die Aktie von Strategie hat eine erhebliche Volatilität erlebt und verlor seit Jahresbeginn über 40 Prozent ihres Wertes[1]. Der Rückgang war in den letzten Monaten noch deutlicher, mit einem Minus von über 52 Prozent in den letzten sechs Monaten und 33 Prozent im letzten Monat allein[2].
Besorgniserregender für Anleger ist, dass das Kurs-zu-Buchwert-Verhältnis (mNAV) des Unternehmens laut Bitcoin Treasuries-Daten auf 0,905 gefallen ist[1]. Diese Kennzahl liegt nun unter der kritischen Schwelle von 1,0, die der CEO von Strategie, Phong Le, zuvor als möglichen Auslöser für Vermögensverkäufe identifiziert hatte.
CEO erkennt Potenzial für Bitcoin-Verkäufe an
In einem kürzlichen Interview in der Sendung "What Bitcoin Did" skizzierte Le ein Szenario, in dem Strategie möglicherweise Bitcoin verkaufen müsste. Sollte das mNAV-Verhältnis unter 1,0 fallen und das Unternehmen gleichzeitig keinen Zugang zu frischen Kapitalmärkten haben, wäre ein Verkauf "mathematisch gerechtfertigt", so Le[1].
Le betonte jedoch, dass Bitcoin-Verkäufe ein absoluter Ausnahmefalls wären. "Ich möchte nicht das Unternehmen sein, das Bitcoin verkauft", sagte er[2]. Der CEO verteidigte auch Strategies finanzielle Position und merkte an, dass "unser Kapitalstapel sehr stark ist" und das Unternehmen seine Bilanz bewusst so strukturiert hat, um Liquiditätsstress zu vermeiden[2].
Pause in der Akquisitionstätigkeit
Strategie, das 649.870 BTC in seiner Bilanz hält[2], hat seine Bitcoin-Kaufserie merklich unterbrochen. Das Unternehmen hatte zwischen dem 11. September und 17. November jede Woche Bitcoin gekauft, wobei der größte Kauf in diesem Zeitraum am 17. November stattfand, als es 8.178 BTC für 836 Millionen Dollar erwarb[2]. Seitdem hat sich die Akkumulation jedoch verlangsamt, was zu Spekulationen über die zukünftigen Pläne des Unternehmens führt[2].
Le enthüllte, dass die erste Schuldenfälligkeit für Strategies verschiedene Schuldtitel irgendwann in diesem Monat fällig wird[2], was die finanzielle Situation des Unternehmens weiter verkompliziert.
Gemischte Reaktionen von Marktbeobachtern
Während viele X-Nutzer Schiffs Charakterisierung kritisierten, erkannten einige Bedenken bezüglich Strategies hochgradig gehebelte Position an[1]. Mehrere Kommentatoren merkten an, dass das Unternehmen zwar möglicherweise kein Schneeballsystem ist, aber ein extrem gehebeltes Unternehmen, das bei Liquiditätsengpässen am Markt mit erzwungenen Liquidationen rechnen könnte[1].
Analysten haben auch auf Befürchtungen bezüglich des Ausschlusses aus großen Referenzindizes als Beitrag zur schwachen Kursentwicklung hingewiesen[1], was zu den multiplen Herausforderungen beiträgt, denen sich das Unternehmen in der gegenwärtigen Marktumgebung gegenübersieht.
Quellen
KI-gestützter Inhalt
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