Strategy-Liquidierung erst bei Bitcoin-Preis von 8.000 Dollar gefährlich

Das von Michael Saylor gegründete Treasury-Unternehmen Strategy müsste einen Bitcoin-Kursrückgang von über 88 Prozent verkraften, bevor die Schuldenlast kritisch wird.
Trotz des deutlichen Kursverfalls von Bitcoin unter den durchschnittlichen Einstiegspreis von 76.027 US-Dollar befindet sich Strategy weiterhin in sicherer Position. Das Unternehmen hält aktuell 717.131 Bitcoin auf der Bilanz und hat für einen Teil der Käufe Schulden aufgenommen.
CEO Phong Le stellte kürzlich klar, dass erst ein Bitcoin-Kurs von rund 8.000 US-Dollar problematisch würde – dies entspräche einem Rückgang von mehr als 88 Prozent vom aktuellen Niveau [1]. Bei diesem Preis würden die Bitcoin-Bestände gerade noch die Nettoschulden von 6 Milliarden US-Dollar decken, die sich aus 8,25 Milliarden US-Dollar an Wandelanleihen abzüglich 2,25 Milliarden US-Dollar Cash-Reserve ergeben.
Entscheidend ist dabei, dass Bitcoin nicht nur kurzzeitig auf dieses Niveau fallen, sondern dort bis 2032 verweilen müsste, da die Wandelanleihen zwischen 2028 und 2032 fällig werden. Michael Saylor äußerte in einem CNBC-Interview, Strategy könnte die Schulden im Notfall refinanzieren, was allerdings auf Skepsis stieß.
Strategy weist derzeit eine Schuldenquote von nur 12 Prozent auf und liegt damit unter dem Durchschnitt von S&P-500-Unternehmen [1]. Das Unternehmen sammelt primär über die Ausgabe von Stammaktien Kapital ein – allein seit Jahresbeginn mehr als 3,5 Milliarden US-Dollar.
Quellen
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