Strategy überschreitet 700.000 Bitcoin-Marke mit 2,13-Milliarden-Dollar-Kauf – Fast-Food-Kette folgt Treasury-Trend

Strategy überschreitet 700.000 Bitcoin-Marke mit 2,13-Milliarden-Dollar-Kauf – Fast-Food-Kette folgt Treasury-Trend

Das Treasury-Unternehmen Strategy hat für 2,13 Milliarden US-Dollar weitere 22.305 Bitcoin erworben und hält nun über 709.000 BTC. Unterdessen steigt die US-Burgerkette Steak 'n Shake mit einem 10-Millionen-Dollar-Investment in die Bitcoin-Reserve ein.

Strategy baut Rekordposition mit Milliarden-Kauf aus

Das Bitcoin-Treasury-Unternehmen Strategy hat seine aggressive Akkumulationsstrategie mit einem weiteren Großkauf fortgesetzt. Das von Michael Saylor geführte Unternehmen erwarb in der vergangenen Woche 22.305 Bitcoin für rund 2,13 Milliarden US-Dollar zu einem durchschnittlichen Stückpreis von 95.284 US-Dollar [1][3][4].

Mit dieser Transaktion überschritt Strategy erstmals die Marke von 700.000 Bitcoin und hält nun insgesamt 709.715 BTC [2][3][4]. Dies entspricht etwa 3,37 Prozent des gesamten Bitcoin-Angebots von 21 Millionen Coins und 3,55 Prozent der derzeit im Umlauf befindlichen 19,98 Millionen Bitcoin [3].

Die gesamten Anschaffungskosten für den Bitcoin-Bestand beziffert das Unternehmen mit 53,9 Milliarden US-Dollar, woraus sich ein durchschnittlicher Kaufpreis von etwa 75.979 US-Dollar pro Bitcoin ergibt [1][2][3][4].

Größter Kauf seit Februar 2025

Der jüngste Erwerb markiert die größte Bitcoin-Transaktion des Unternehmens seit Februar 2025, als Strategy 20.356 BTC für rund zwei Milliarden US-Dollar kaufte [3]. Im Januar hatte das Unternehmen zunächst 13.627 Bitcoin für 1,3 Milliarden US-Dollar erworben, was damals die größte Akquisition seit Juli darstellte [3].

Zur Finanzierung seiner Bitcoin-Käufe nutzt Strategy verschiedene Kapitalmarktinstrumente. Zwischen dem 12. und 19. Januar 2025 sammelte das Unternehmen etwa 2,125 Milliarden US-Dollar durch seine At-the-Market-Programme ein [4]. Der Großteil der Mittel stammte aus dem Verkauf von 10,4 Millionen Aktien der MSTR Class A, die etwa 1,83 Milliarden US-Dollar einbrachten. Zusätzliche 294,3 Millionen US-Dollar wurden durch die Ausgabe von rund 2,95 Millionen STRC-Vorzugsaktien generiert [4].

Analysten senken Kursziel trotz Kaufempfehlung

Während Bitcoin und der Kryptomarkt in den vergangenen Tagen leichte Rückgänge verzeichneten, stabilisierte sich die Strategy-Aktie. Im Monatsvergleich notiert MSTR bei einem Kurs von 173 US-Dollar etwa fünf Prozent im Plus, im Jahresvergleich jedoch 55 Prozent im Minus [2].

Analysten von TD Cowen haben kürzlich das Kursziel für Strategy nach unten korrigiert. Hintergrund sind die aggressiven Bitcoin-Zukäufe des Unternehmens inmitten sinkender Kurse [2].

Eine Erleichterung für das Unternehmen brachte Anfang Januar die Entscheidung von Morgan Stanley Capital International (MSCI), Digital-Asset-Treasury-Unternehmen nicht aus seinem Marktindex auszuschließen [3][4]. Der Indexanbieter hatte zuvor erwogen, Unternehmen mit mehr als 50 Prozent digitaler Assets als fondsähnliche Einheiten umzuklassifizieren und damit von der Aufnahme auszuschließen [4].

Fast-Food-Kette steigt mit 10 Millionen Dollar ein

Während Strategy seine dominierende Position als größtes Bitcoin-Treasury-Unternehmen ausbaut – die nächstgrößeren Konkurrenten MARA Holdings und Twenty One Capital halten nur 53.250 beziehungsweise 43.514 Bitcoin [2] – folgen nun auch kleinere Unternehmen dem Trend.

Die US-Fast-Food-Kette Steak 'n Shake hat Bitcoin im Wert von 10 Millionen US-Dollar in ihre Unternehmensreserve aufgenommen [1]. "Heute haben wir unser Bitcoin-Engagement um 10 Millionen US-Dollar auf nominaler Basis erhöht", erklärte die Burgerkette [1]. Mit rund 105 BTC bleibt das Unternehmen zwar weit hinter Strategy zurück, folgt aber derselben Logik, die Saylor ab 2020 ins Rollen brachte [1].

Integrierte Strategie mit Lightning Network

Die Fast-Food-Kette verfolgt dabei einen integrierten Ansatz: Seit Mai 2024 akzeptiert Steak 'n Shake Bitcoin als Zahlungsmittel über das Lightning Network [1]. Die neue Geschäftsstrategie folgt einem selbstverstärkenden Prinzip, bei dem sämtliche BTC-Erlöse "in unsere strategische Bitcoin-Reserve" fließen [1].

Die Strategie zahlt sich aus: Die Same-Store-Sales stiegen im zweiten Quartal 2025 um mehr als zehn Prozent, während das Unternehmen laut COO Dan Edwards rund 50 Prozent der üblichen Zahlungsgebühren spart [1]. "Unsere Umsätze in vergleichbaren Filialen sind seitdem deutlich gewachsen", so Steak 'n Shake [1].

Begleitet wird die Strategie durch gezielte Marketingmaßnahmen. Im Oktober führte die Kette einen "Bitcoin-Burger" ein und begann damit, einen kleinen Teil jeder BTC-Bestellung an die Open-Source-Entwicklung der Kryptowährung zu spenden, um insbesondere eine junge, krypto-affine Kundschaft anzusprechen [1].

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

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