Sui-Blockchain erleidet sechsstündigen Totalausfall – SUI-Kurs zeigt sich unbeeindruckt

Sui-Blockchain erleidet sechsstündigen Totalausfall – SUI-Kurs zeigt sich unbeeindruckt

Die Layer-1-Blockchain Sui hat am Mittwoch einen fast sechsstündigen Netzwerkausfall erlitten, bei dem keine neuen Blöcke produziert wurden. Trotz der technischen Probleme reagierte der Markt gelassen – der SUI-Token legte sogar leicht zu.

Zweiter großer Ausfall in kurzer Zeit

Die Sui-Blockchain hat am Mittwoch einen schwerwiegenden Netzwerkausfall erlebt, der das System für fast sechs Stunden lahmlegte [2]. Während dieser Zeit wurden keine neuen Blöcke produziert, was das Mainnet faktisch zum Stillstand brachte [1]. Das Entwicklerteam bestätigte den Vorfall auf der Plattform X als "Network Stall" und arbeitete intensiv an einer Lösung [2].

Das Sui-Team warnte Nutzer, dass dezentralisierte Anwendungen wie Slush und SuiScan möglicherweise nicht verfügbar seien und Transaktionen verzögert oder vorübergehend fehlschlagen könnten [1]. Nach mehr als zwei Stunden ohne neue Blockproduktion meldete die offizielle Statusseite am späten Abend, dass die Validatoren einen Fix implementiert hätten und das System wieder voll funktionsfähig sei [2].

Validator-Konsens als Ursache

Der Ausfall wurde auf ein Problem mit dem Validator-Konsens zurückgeführt, an dessen Behebung das Core-Team aktiv arbeitete [1]. Stakeholder Reset bestätigte, dass keine kritischen Risiken für die Gelder der Nutzer bestanden und Verzögerungen zu erwarten seien, bis der normale Betrieb wieder aufgenommen werde [1]. Die Sui Foundation kündigte an, in den kommenden Tagen einen detaillierten Bericht zu den genauen Ursachen zu veröffentlichen [2].

Für das Netzwerk handelt es sich bereits um den zweiten großen Ausfall innerhalb kurzer Zeit. Im November 2024 kam es zu einer ähnlichen Situation, bei der alle Validatoren in einer Absturzschleife festhingen [2]. Auch andere führende Layer-1-Netzwerke wie Solana haben in der Vergangenheit vergleichbare Störungen erlebt [1].

Image-Problem für den "Solana-Killer"

Die technischen Instabilitäten könnten am Image der Blockchain kratzen, die sich als größter Konkurrent von Solana positioniert und sich gerade durch hohen Durchsatz und Zuverlässigkeit abheben will [2]. Technisch differenziert sich Sui durch die parallele Verarbeitung von Transaktionen und horizontale Skalierung, entwickelt von Mysten Labs [2]. Das Team besteht zu großen Teilen aus ehemaligen Meta-Führungskräften, die zuvor am eingestellten Diem-Projekt arbeiteten [2].

Markt reagiert gelassen

Trotz des Ausfalls zeigte sich der Kryptomarkt überraschend gelassen. Der SUI-Token legte in den 24 Stunden nach dem Vorfall um 2 Prozent zu und handelte bei 1,85 US-Dollar [1]. Im Wochenvergleich verzeichnete der Token ein Plus von 1,4 Prozent [2]. Dies steht im Kontrast zum breiteren Kryptomarkt, wo Bitcoin eine starke Rally anführte und über 97.000 US-Dollar handelte [1].

Die Preisstabilität unterscheidet sich deutlich von früheren Tagesanstiegen, als SUI zwischenzeitlich Höchststände von 1,92 US-Dollar erreichte [1]. Year-to-date hat SUI über 30 Prozent zugelegt und gehört damit zu den leistungsstärksten Kryptowährungen des Jahres 2026 [1]. Analysten merken an, dass der stabile Kurs eine starke Marktunterstützung und aktive Market Maker widerspiegelt, die helfen, die Auswirkungen von Netzwerkproblemen auf den Token-Wert abzumildern [1].

Technische Ausblick bleibt positiv

Aus technischer Sicht zeigt sich auf dem 4-Stunden-Chart die Formation eines bullischen Wimpels, der auf eine Fortsetzung des vorherigen starken Aufwärtstrends hindeutet [1]. Nach einer Konsolidierungsphase zwischen 1,40 und 1,50 US-Dollar stieg SUI auf fast 1,95 US-Dollar, was einen starken bullischen Impuls markierte [1]. Der Relative Strength Index (RSI) liegt bei etwa 55, was auf moderates bullisches Momentum ohne Überkauftheit hindeutet [1]. Trader visieren das Niveau von 2,10 bis 2,20 US-Dollar als nächste Zielzone an [1].

Ob die wiederholten Ausfälle langfristige Auswirkungen auf die institutionelle Adaption haben werden, bleibt abzuwarten [2].

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

Technologie

Artikel teilen

Verwandte Artikel