Umfrage: Die meisten US-Krypto-Investoren wollen Steuern korrekt zahlen, scheitern jedoch an der Umsetzung

Ein neuer Bericht zeigt, dass 74 % der US-amerikanischen Krypto-Investoren wissen, dass ihre Aktivitäten steuerpflichtig sind – dennoch bleiben weitverbreitete Verwirrung über IRS-Vorschriften und die Nachverfolgung der Kostenbasis ein erhebliches Hindernis.
Eine Umfrage unter 3.000 US-amerikanischen Krypto-Investoren, veröffentlicht im 2026 Crypto Tax Readiness Report, offenbart eine eklatante Lücke zwischen Absicht und Umsetzung beim Thema steuerliche Compliance im Bereich Kryptowährungen [1].
Obwohl fast drei Viertel der Befragten einräumten, dass ihre Krypto-Aktivitäten der Besteuerung unterliegen, berichteten 61 % von erheblicher Verwirrung rund um neue IRS-Vorschriften. Die zentrale Herausforderung bleibt die korrekte Berechnung der Kostenbasis – also die Ermittlung des ursprünglichen Kaufpreises der jeweiligen Vermögenswerte. Da 71 % der Nutzer regelmäßig Mittel zwischen Wallets und Plattformen verschieben, bricht die lückenlose Erfassung von Transaktionsaufzeichnungen häufig zusammen [1].
Trotz dieser Komplexität nutzen lediglich 8 % der Befragten dedizierte Krypto-Steuer-Software. Die Mehrheit verlässt sich auf allgemeine Steuerprogramme (78 %) oder klassische Steuerberater (52 %). Lawrence Zlatkin, Vice President of Tax bei Coinbase, betonte die Notwendigkeit, Nutzern dabei zu helfen, unvollständige Kostenbasis-Daten abzugleichen und ihre Steuererklärungen mit Zuversicht einzureichen [1].
Künstliche Intelligenz zeichnet sich als mögliche Lösung ab: 30 % der Befragten gaben an, ihren gesamten Steuerprozess bedenkenlos an KI delegieren zu wollen, und 47 % sehen ein großes Potenzial für KI bei der Berechnung steuerpflichtiger Einkünfte und Kapitalgewinne. Shehan Chandrasekera, Head of Tax Strategy bei CoinTracker, warnte jedoch, dass Nutzer persönlich dafür verantwortlich bleiben, die Kostenbasis, die Haltefristen sowie Nettogewinne oder -verluste präzise zu erfassen – ein Problem, das er als besonders schwierig lösbar bezeichnete [1].
Quellen
- [1]btc-echo.de
KI-gestützter Inhalt
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