Umfrage zeigt: Deutsche investieren lieber in Bitcoin als in Gold oder Immobilien

Umfrage zeigt: Deutsche investieren lieber in Bitcoin als in Gold oder Immobilien

Eine aktuelle Studie der Kryptobörse Kraken belegt, dass 36 Prozent der Deutschen zwischen 18 und 65 Jahren in digitale Vermögenswerte investieren – damit liegt Krypto deutlich vor traditionellen Anlagen wie Gold oder Immobilien.

Bitcoin etabliert sich als Anlageklasse in Deutschland

Bitcoin und Kryptowährungen haben sich in Deutschland fest als Anlageklasse etabliert. Das zeigt eine aktuelle Umfrage der Kryptobörse Kraken, die BTC-ECHO vorliegt [1]. Demnach besitzen oder investieren 36 Prozent der Deutschen zwischen 18 und 65 Jahren in digitale Vermögenswerte [1]. Damit rangiert Krypto – angeführt von Bitcoin – nur knapp hinter Aktien und ETFs, aber deutlich vor Gold oder Immobilien [1].

Rund 31 Prozent der Befragten gaben an, aktiv in Kryptowährungen zu investieren [1]. Aktien kamen auf 39 Prozent, ETFs auf 33 Prozent [1]. In Gold und Immobilien steckten lediglich 22 bzw. 18 Prozent der Teilnehmer ihr Geld [1]. Für einen Markt, der lange als reines Spekulationsfeld galt, ist das ein deutliches Signal: Bitcoin scheint im deutschen Anlagemix angekommen zu sein.

Breites Interesse, geringe Ablehnung

Das Interesse an Bitcoin reicht laut Umfrage weit über aktive Investoren hinaus. Insgesamt beschäftigen sich rund 80 Prozent der Deutschen mit Kryptowährungen, sei es durch frühere Investments oder konkretes Interesse [1]. Grundsätzliche Ablehnung ist selten: Nur ein kleiner Teil der Befragten (10 Prozent) gibt an, kein Vertrauen in digitale Vermögenswerte zu haben [1].

Stattdessen dominieren differenzierte Einschätzungen. Viele halten Bitcoin für nützlich, aber riskant, oder für zukunftsweisend, jedoch noch zu komplex (insgesamt 59 Prozent) [1]. Die größte Hürde ist damit weniger Skepsis als fehlende Orientierung. Für fast ein Viertel seien Kryptowährungen einfach zu komplex [1].

Strategiewechsel: Von kurzfristig zu langfristig

Auch im Anlageverhalten zeigt die Umfrage deutliche Veränderungen. Zwar stiegen viele Anleger ursprünglich mit der Hoffnung auf schnelle Gewinne ein, doch dieser Ansatz verliert an Bedeutung [1]. Drei Viertel der Krypto-Investoren verfolgen inzwischen eine mittel- bis langfristige Strategie, nur noch 18 Prozent setzen primär auf kurzfristige Renditen [1].

Bitcoin wird zunehmend als strategischer Vermögensbaustein verstanden. 44 Prozent sehen Kryptowährungen bereits als Teil ihres künftigen Vermögens, 40 Prozent planen, Bitcoin in ihre Altersvorsorge einzubeziehen [1]. Besonders stark ist das Inflationsargument: 70 Prozent betrachten Bitcoin als Schutz vor Geldentwertung [1].

Bitcoin gewinnt im Alltag an Bedeutung

Parallel gewinnt Bitcoin auch im Alltag an Bedeutung. Jeder zweite Krypto-Anleger hat bereits mit digitalen Währungen bezahlt, weitere 38 Prozent können sich das künftig vorstellen [1]. Rund zwei Drittel würden sogar einen Teil ihres Gehalts in Bitcoin oder Krypto akzeptieren [1].

Bei der Verwahrung dominiert jedoch weiterhin Bequemlichkeit. Die Mehrheit nutzt Börsen oder Software-Wallets, während Hardware-Wallets kaum verbreitet sind [1]. Das deutet auf einen anhaltenden Aufklärungsbedarf hin – insbesondere beim Thema Selbstverwahrung und Sicherheit [1].

Regulierung stärkt das Vertrauen

Trotz bekannter Risiken wie Volatilität, Betrug oder Plattformsicherheit zeigen sich deutsche Bitcoin-Anleger vergleichsweise gelassen. Bei einem angenommenen Kursrückgang von 50 Prozent würden über 90 Prozent ihre Bestände halten oder sogar nachkaufen [1].

Ein zentraler Treiber dieses Vertrauens ist die Regulierung. 70 Prozent der Befragten geben an, dass EU-Vorgaben wie MiCA ihre Zuversicht in Bitcoin gestärkt haben [1]. Mehr als die Hälfte würden zudem eher investieren, wenn Banken regulierte Krypto-Produkte anbieten [1]. Für viele Anleger ist klar: Je stärker Bitcoin in bestehende Finanzstrukturen eingebettet wird, desto größer wird die Investitionsbereitschaft [1].

Bitcoin ist in Deutschland im Mainstream angekommen – nicht als kurzfristiger Hype, sondern als ernstzunehmender Bestandteil der Vermögensplanung [1]. Entscheidend für das weitere Wachstum bleiben klare Regeln, verständliche Angebote und Vertrauen [1].

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

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