Emission von Staatsanleihen treibt Bitcoin-Preis stärker als Fed-Politik, zeigt Keyrock-Analyse

Neue Forschungsergebnisse des Krypto-Market-Makers Keyrock stellen die gängige Meinung in Frage und identifizieren die Emission von Staatsanleihen als primären Liquiditätstreiber für Bitcoin-Preise, mit einer Korrelation von 80% seit 2021.

Die Emission von Staatsanleihen, und nicht die Geldpolitik der Federal Reserve, ist der dominante Liquiditätsfaktor, der die Preisbewegungen von Bitcoin beeinflusst, so eine aktuelle Analyse der Krypto-Investmentfirma Keyrock [1].

Die Untersuchung zeigt, dass die Emission von Staatsanleihen ab 2021 eine Korrelation von etwa 80% mit BTC-Preisen aufweist, wobei diese Kennzahl der Preisentwicklung von Bitcoin um etwa acht Monate vorausgeht [1]. Laut dem Forscher Amir Hajian führt jede 1%ige Verschiebung der weltweiten Liquiditätsniveaus zu einem Einfluss von 7,6% auf den Bitcoin-Preis im darauffolgenden Geschäftsquartal [1].

Der Mechanismus funktioniert durch Staatsausgaben, die in die breitere Wirtschaft fließen und schließlich in Risikoanlagen wie Bitcoin gelangen, während reduzierte oder negative Emissionen von Staatsanleihen diese fiskalische Unterstützung entziehen [1]. Die institutionelle Akzeptanz und börsengehandelte Fonds haben jedoch die Reaktionsfähigkeit von Bitcoin auf Liquiditätsbedingungen um etwa 23% verringert [1].

Mit Blick nach vorne prognostiziert Keyrock eine erhebliche Liquiditätsausweitung, da die Vereinigten Staaten innerhalb der nächsten vier Jahre vor einer beträchtlichen Schuldenfälligkeitswelle stehen. Das Finanzministerium wird zuvor niedrig verzinste Schulden zu den aktuell höheren Zinssätzen refinanzieren müssen, wobei die Emission von Staatsanleihen voraussichtlich bis 2028 zwischen 600 Milliarden und 800 Milliarden Dollar jährlich erreichen wird [1]. Diese Liquiditätszufuhr sollte sich Ende 2026 und Anfang 2027 auf die Bitcoin-Preise auswirken, legt die Analyse nahe [1].

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Makroökonomie

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