Treasury-Strategien unter Druck: BitMine expandiert, während ZOOZ und andere vor Delisting stehen

Während BitMine seine Ethereum-Bestände auf über 4 Millionen ETH ausweitet, kämpfen mehrere Bitcoin-Treasury-Unternehmen mit Nasdaq-Compliance-Problemen und drohendem Delisting.
BitMine baut Ethereum-Position massiv aus
Das Treasury-Unternehmen BitMine hat seine Ethereum-Strategie weiter intensiviert und kürzlich 29.462 ETH im Wert von 88 Millionen US-Dollar bei BitGo und Kraken erworben [1]. Dies geht aus Daten der On-Chain-Analysefirma Lookonchain hervor [1].
Bereits am Montag hatte die führende Ethereum-Treasury bekannt gegeben, in der Vorwoche 98.852 ETH gekauft zu haben [1]. Damit kommt BitMine nun auf einen Gesamtbestand von knapp 4,07 Millionen ETH, die zu einem Durchschnittspreis von 2.991 US-Dollar pro ETH erworben wurden [1]. Der Gesamtwert der Bestände beläuft sich auf 12 Milliarden US-Dollar [1].
"Enormer Meilenstein" nach 5,5 Monaten
"Dies ist ein enormer Meilenstein, der nach nur 5,5 Monaten erreicht wurde", erklärte Tom Lee, Vorsitzender von BitMine, nach dem jüngsten Kauf [1]. Er ergänzte: "Wir machen rasante Fortschritte in Richtung der 'Alchemie der 5 Prozent' und sehen bereits Synergieeffekte, die sich aus unseren umfangreichen ETH-Beständen ergeben. Wir sind eine wichtige Instanz, die Wall Street durch Tokenisierung den Weg in die Blockchain ebnet." [1]
Mit seinen Beständen hält BitMine bereits etwa 3,37 Prozent des zirkulierenden Ethereum-Angebots [1]. Im Vergleich dazu kommt MicroStrategy nach mehr als fünf Jahren angewandter Bitcoin-Strategie auf 3,36 Prozent des zirkulierenden BTC-Angebotes [1]. Ein wichtiger Unterschied: Im Gegensatz zur Krypto-Leitwährung gibt es bei Ether keine absolute Begrenzung der Coins [1].
ZOOZ droht Nasdaq-Delisting
Während BitMine expandiert, geraten mehrere Bitcoin-Treasury-Unternehmen unter erheblichen Druck. ZOOZ Strategy, ein dual gelistetes Unternehmen an Nasdaq und der Tel Aviv Stock Exchange, erhielt von der Nasdaq eine Compliance-Warnung, nachdem die Aktien die erforderliche Mindestgebotsschwelle von 1 US-Dollar unterschritten hatten [2].
Das Unternehmen, das 1.036 BTC als strategisches Asset hält, gab am Montag bekannt, die Situation zu beobachten und gegebenenfalls einen Reverse Share Split in Erwägung zu ziehen [2]. Bei einem Reverse Share Split reduziert ein Unternehmen die Anzahl seiner ausstehenden Aktien und erhöht den Preis pro Aktie proportional, um den Aktienkurs anzuheben, ohne den Gesamtmarktwert zu verändern [2].
Die Warnung bedeutet keine sofortige Streichung von der Börse. Gemäß den Nasdaq-Regeln hat ZOOZ bis zum 15. Juni 2026 Zeit, an zehn aufeinanderfolgenden Handelstagen einen Schlusskurs von mindestens 1 US-Dollar zu erreichen [2]. Bei Erfüllung anderer Kriterien könnte das Unternehmen Anspruch auf eine zweite Nachfrist haben [2].
Weitere Treasury-Unternehmen betroffen
ZOOZ ist nicht allein mit diesen Problemen. Weniger als eine Woche zuvor erhielt KindlyMD, ein weiteres Bitcoin-Treasury-Unternehmen, das durch eine Fusion mit David Baileys Bitcoin-nativer Holdinggesellschaft Nakamoto entstanden ist, ebenfalls eine Preismangel-Mitteilung von Nasdaq, nachdem seine Aktien unter die 1-Dollar-Marke gefallen waren [2].
Auch Digital Currency X Technology (DCX), ein Unternehmen für digitale Assets mit mehr als 1,4 Milliarden US-Dollar an Token-Beständen nach der Übernahme von EdgeAI-Token, gab am 18. Dezember bekannt, eine separate Nasdaq-Nichteinhaltungsmitteilung bezüglich Mindestmarktwertanforderungen erhalten zu haben [2].
Druck durch Index-Ausschluss
Neben den Compliance-Problemen einzelner Unternehmen droht der gesamten Branche weiterer Druck. Im Januar könnte es zu einem finalen Ausschluss von Krypto-Treasuries aus dem Indexuniversum von MSCI kommen [1]. Dies würde sowohl die großen Bitcoin-Akkumulatoren als auch ETH-Strategiefirmen wie BitMine betreffen [1]. Zudem wirken die Aktien dieser Unternehmen wie ein Hebel auf die jeweilige Kryptowährung – in beide Richtungen [1].
Die Top-100-Bitcoin-Treasury-Unternehmen halten zusammen über 1 Million BTC, und die Anzahl der öffentlichen Unternehmen mit Bitcoin-Beständen stieg zwischen Juli und September um 38 Prozent [2].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.