Trump lässt Bitcoin im Strategiepapier außen vor – Streit mit Kritiker Schiff eskaliert

Trump lässt Bitcoin im Strategiepapier außen vor – Streit mit Kritiker Schiff eskaliert

Während US-Präsident Trump zuvor die USA zur Krypto-Supermacht ausrufen wollte, fehlt Bitcoin im neuen Sicherheitsstrategiepapier komplett. Gleichzeitig greift er Bitcoin-Kritiker Peter Schiff scharf an.

Bitcoin findet keine Erwähnung in US-Sicherheitsstrategie

Trotz monatelanger Rhetorik über die Rolle der USA als führende Krypto-Nation hat US-Präsident Donald Trump Bitcoin und andere Kryptowährungen im jüngst veröffentlichten Strategiepapier zur nationalen Sicherheit vollständig übergangen. Die Begriffe "Bitcoin", "Blockchain" oder "Krypto" tauchen in dem 33-seitigen Dokument kein einziges Mal auf [1].

Stattdessen konzentriert sich das am Freitag publizierte Papier auf andere Technologiebereiche. "Wir wollen, dass US-Technologien und US-Standards – besonders in KI, Biotech und Quantencomputing – die Welt voranbringen", heißt es in dem Dokument [1]. Die künstliche Intelligenz und Quantencomputing werden als "die wichtigsten nationalen Interessen" definiert [1].

Vage Andeutungen zur digitalen Finanzwirtschaft

Lediglich in einem Absatz lässt sich eine indirekte Verbindung zum Krypto-Sektor herstellen. Dort wird die "Führungsrolle im Bereich der digitalen Finanzwirtschaft und Innovation" erwähnt, mit dem Ziel, die US-Märkte als "die dynamischsten, liquidesten und sichersten" zu erhalten [1]. Konkrete Maßnahmen oder Strategien zur Umsetzung dieser Ziele werden jedoch nicht definiert [1].

Diese Leerstelle im Strategiepapier steht in deutlichem Kontrast zu Trumps früheren Aussagen. "Fast gebetsmühlenartig hatte Donald Trump in den vergangenen Monaten gepredigt: die USA müssten zur Krypto-Supermacht werden", berichtet BTC Echo [1].

Fortschritte in der Krypto-Regulierung trotz fehlender Erwähnung

Ungeachtet der fehlenden Erwähnung im Strategiepapier hat die Trump-Administration durchaus Schritte im Krypto-Bereich unternommen. Die Regierung billigte die Schaffung einer nationalen Bitcoin-Reserve aus beschlagnahmten Assets und genehmigte einen umfangreichen regulatorischen Rahmen für Stablecoins [1]. Zudem wird derzeit die Debatte um ein allgemeines Regelwerk für Krypto-Anbieter verfolgt [1].

Öffentlicher Streit mit Bitcoin-Kritiker eskaliert

Parallel zur Veröffentlichung des Strategiepapiers eskalierte ein Streit zwischen Trump und dem bekannten Bitcoin-Skeptiker Peter Schiff. Auf seiner Plattform Truth Social bezeichnete Trump Schiff als "Loser" und "Jerk" (Trottel), nachdem dieser behauptet hatte, die Preise würden steigen [2].

Trump entgegnete: "Er denkt, die Preise steigen, obwohl sie tatsächlich erheblich sinken" und verwies auf den kürzlich gesunkenen Benzinpreis von 1,99 Dollar pro Gallone [2]. Trump machte seinen Vorgänger Joe Biden für die aktuelle Erschwinglichkeitskrise verantwortlich und behauptete, er versuche diese zu beheben [2].

Schiff fordert Trump zu Debatte heraus

Schiff konterte die Angriffe mit einer eigenen Stellungnahme. Er räumte ein, dass einige Preise, einschließlich Benzin, möglicherweise gesunken seien, äußerte aber Zweifel daran, wie lange dies anhalten würde [2]. "Biden hatte viel Hilfe dabei, die 'Erschwinglichkeitskrise' zu verursachen, auch von Trump während seiner ersten Amtszeit", erklärte Schiff [2]. "Er behebt sie nicht, er macht sie schlimmer."

Schiff forderte Trump oder einen seiner Vertreter zu einer Debatte über die US-Wirtschaft und die Wirksamkeit seiner Politik heraus: "Wenn ich so falsch liege, wie er sagt, soll er es beweisen" [2].

Der Bitcoin-Preis reagierte auf die Turbulenzen mit einem leichten Rückgang von einem Prozent [2].

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

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