Trump schließt Begnadigung für verurteilten FTX-Gründer Sam Bankman-Fried aus

Präsident Donald Trump hat erklärt, dass er den ehemaligen FTX-CEO Sam Bankman-Fried nicht begnadigen wird, der eine 25-jährige Haftstrafe für die Orchestrierung eines der größten Finanzbetrugsdelikte in der US-Geschichte verbüßt.
Trump weist Gnadenerweis für FTX-Gründer zurück
Präsident Donald Trump hat definitiv erklärt, dass er Sam Bankman-Fried keine Begnadigung gewähren wird. Der ehemalige Geschäftsführer der zusammengebrochenen Kryptowährungs-Exchange FTX verbüßt derzeit eine langjährige Haftstrafe in einem Bundesgefängnis. Trump machte die Aussage während eines Interviews mit der New York Times, als er nach einer möglichen Begnadigung für mehrere prominente Häftlinge gefragt wurde [1][2].
Die Ankündigung beendet effektiv monatelange Spekulationen in Kryptowährungs- und politischen Kreisen darüber, ob der verurteilte Betrüger präsidiale Gnade erhalten könnte [2].
Politische Spenden und Wahlkampfverbindungen
Während seiner Äußerungen erwähnte Trump, dass Bankman-Fried während des Präsidentschaftswahlzyklus 2020 etwa 5,2 Millionen Dollar an die Biden-Kampagne gespendet hatte, ließ jedoch offen, ob dies seine Entscheidung gegen eine Begnadigung beeinflusste [1].
Bankman-Fried gehörte im Zyklus 2022 zu den größten Spendern für die Demokraten, behauptete jedoch später in Interviews, dass er heimlich vergleichbare Beträge an Republikaner gespendet und die Begeisterung für die Biden-Regierung verloren habe [2].
Der FTX-Zusammenbruch und die strafrechtliche Verurteilung
Bankman-Fried erhielt im November 2024 eine 25-jährige Haftstrafe, nachdem ihn eine Jury in New York in sieben Anklagepunkten schuldig befunden hatte, darunter Überweisungsbetrug und Verschwörung [1][2]. Er befindet sich derzeit im Berufungsverfahren [1].
Die Staatsanwaltschaft wies nach, dass Bankman-Fried ein System orchestriert hatte, bei dem Kundengelder zur Unterstützung seines Hedgefonds Alameda Research umgeleitet wurden, während FTX öffentlich als sichere und konforme Exchange dargestellt wurde [2].
Der Skandal kam 2022 ans Licht, als bekannt wurde, dass die Kryptowährungs-Exchange Kundengelder in Milliardenhöhe zweckentfremdet hatte [1]. Anstatt die Einlagen zu schützen, wurden die Gelder heimlich an Alameda Research transferiert, das ebenfalls von Bankman-Fried kontrolliert wurde [1].
Als Verluste und Liquiditätsprobleme öffentlich wurden, folgte ein Bank Run, der FTX innerhalb weniger Tage zum Zusammenbruch brachte und zur Insolvenz zwang [1]. Ermittler warfen Bankman-Fried vor, Investoren und Kunden systematisch getäuscht zu haben [1]. Der Fall gilt als einer der größten Betrugsfälle der modernen Finanzgeschichte und beschädigte das Vertrauen in die gesamte Kryptowährungsbranche schwer [1]. Der Zusammenbruch vernichtete Milliarden an Kundenvermögen und löste eine weltweite regulatorische Offensive gegen Krypto-Unternehmen aus [2].
Bankman-Frieds Gnadenkampagne
Seit seiner Verurteilung haben Bankman-Fried und seine Unterstützer mehrere Strategien verfolgt, die darauf ausgelegt schienen, sein öffentliches Image zu verbessern und Möglichkeiten für eine Begnadigung zu schaffen [2].
Anfang 2024 führte Bankman-Fried ein seltenes Interview aus dem Gefängnis mit Tucker Carlson, in dem er sich als missverstanden darstellte und behauptete, dass FTX-Kunden ohne staatliches Eingreifen vollständig entschädigt worden wären [2]. Das Interview zirkulierte weithin in konservativen Kreisen und wurde von vielen als kalkulierter Appell an Trump-nahe Medienpersönlichkeiten betrachtet [2].
Gleichzeitig reichten Bankman-Frieds Eltern, beide Rechtsprofessoren in Stanford, Briefe beim Gericht ein, in denen sie Milde bei der Strafzumessung forderten, seine wohltätigen Absichten hervorhoben und argumentierten, dass eine jahrzehntelange Haftstrafe übertrieben wäre [2].
Kontext präsidialer Begnadigungen
Während Trump argumentiert hat, dass Verbündete, die unter der Biden-Regierung strafrechtlich verfolgt wurden, Opfer eines politisierten Justizministeriums waren, passt Bankman-Frieds Fall nicht in diese Erzählung, da die Betrugsermittlungen begannen, bevor Biden sein Amt antrat, und durch Kundenverluste und interne FTX-Unterlagen vorangetrieben wurden [2].
Trump begnadigte zuvor im Oktober 2025 den Binance-Gründer Changpeng Zhao für dessen Schuldbekenntnis 2023 wegen Geldwäscheverstößen – ein Schritt, den das Weiße Haus als Beendigung des Kriegs der Biden-Regierung gegen Kryptowährungen darstellte und der Binance potenziell die Rückkehr auf den US-Markt ermöglichen könnte [2].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.