USA bestätigen Verbleib von beschlagnahmten Samourai-Wallet-Bitcoin in strategischer Reserve, während Belarus regulatorischen Rahmen für Krypto-Banken formalisiert

Die US-Regierung hat bestätigt, dass von Samourai-Wallet-Entwicklern beschlagnahmte Bitcoin in der Strategic Bitcoin Reserve verbleiben werden, während Belarus einen formellen regulatorischen Rahmen für Krypto-Banken inmitten internationaler Sanktionen etabliert.
USA dementieren Liquidierung beschlagnahmter Bitcoin
Die Regierung der Vereinigten Staaten hat bestätigt, dass von Samourai-Wallet-Entwicklern beschlagnahmte Bitcoin-Vermögenswerte nicht verkauft wurden und als Teil der Strategic Bitcoin Reserve (SBR) einbehalten werden, wie aus einer im Januar veröffentlichten Erklärung hervorgeht [1].
Patrick Witt, Executive Director des President's Council of Advisors for Digital Assets und stellvertretender Direktor im Office of Strategic Capital des Verteidigungsministeriums, gab am 16. Januar bekannt, dass das Justizministerium (DOJ) bestätigt habe, die digitalen Vermögenswerte "seien nicht liquidiert worden und würden nicht liquidiert werden" [1]. Die Bitcoin würden in der Bilanz der US-Regierung als Teil der Strategic Bitcoin Reserve verbleiben, erklärte Witt [1].
Die Klarstellung bezog sich auf frühere Berichte, die nahelegten, dass der U.S. Marshals Service unter Leitung des DOJ etwa 57,55 Bitcoin – damals im Wert von rund 6,3 Millionen Dollar – im November 2025 über Coinbase Prime verkauft habe [1]. Die Spekulationen basierten auf einem "Asset Liquidation Agreement" und On-Chain-Daten, die darauf hindeuteten, dass die beschlagnahmten Bitcoin möglicherweise an eine Coinbase-Prime-Adresse transferiert worden seien, die anschließend einen Nullsaldo aufwies [1].
Executive Order schützt beschlagnahmte Bitcoin
Ein solcher Verkauf hätte potenziell gegen die Executive Order 14233 verstoßen, die ausdrücklich vorschreibt, dass von der US-Regierung durch strafrechtliche oder zivilrechtliche Beschlagnahme erworbene Bitcoin "nicht verkauft werden dürfen" und stattdessen als Teil der Strategic Bitcoin Reserve einbehalten werden müssen [1]. Die Executive Order wurde konzipiert, um die langjährige Praxis der Liquidierung beschlagnahmter Bitcoin rückgängig zu machen und Bitcoin formell als strategischen Reservevermögenswert anzuerkennen [1].
Der Samourai-Wallet-Fall hat in Bitcoin- und Krypto-Politikkreisen erhebliche Aufmerksamkeit erregt, insbesondere im Hinblick auf die strafrechtliche Verfolgung von Entwicklern nicht-verwahrter Software [1]. Die Samourai-Entwickler Keonne Rodriguez und William Lonergan Hill bekannten sich schuldig und wurden 2025 wegen Verschwörung zum Betrieb eines nicht lizenzierten Geldübermittlungsgeschäfts angeklagt, eine Anklage, die nach Ansicht von Kritikern im Widerspruch zur nicht-verwahrten Natur der Software steht [1].
Belarus etabliert regulatorischen Rahmen für Krypto-Banken
Unterdessen hat Belarus durch ein von Alexander Lukaschenko erlassenes Präsidialdekret einen rechtlichen Rahmen für Krypto-Banken geschaffen und digitale Token-Dienste formell in sein staatlich kontrolliertes Finanzsystem integriert [2].
Das Dekret definiert Krypto-Banken als Aktiengesellschaften, die berechtigt sind, traditionelle Bank-, Zahlungs- und Abrechnungsdienste mit Token-basierten Transaktionen zu kombinieren [2]. Der Marktzugang erfordert eine Registrierung beim staatlichen Hi-Tech Park und die Eintragung in ein Register, das von der Nationalbank von Belarus geführt wird, die sich die Aufsichtsbefugnis über Krypto-Banken teilen wird [2].
Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund andauernder internationaler Sanktionen gegen Belarus, die den Zugang des Landes zu westlichen Finanzmärkten und Zahlungssystemen seit mehreren Jahren einschränken [2]. Belarus gilt als einer der engsten Verbündeten Russlands [2].
Lukashenko hatte bereits im September 2025 öffentlich die Bedeutung digitaler Token und der Blockchain-Technologie betont und Banken aufgefordert, ihr Engagement in diesem Sektor zu verstärken [2]. Dem Dekret zufolge müssen Token-basierte Finanzdienstleistungen ausschließlich über zugelassene und überwachte Institutionen abgewickelt werden, während unregulierte Krypto-Aktivitäten weiterhin verboten bleiben [2].
Über die Stärkung des nationalen Bankensektors hinaus zeigte Belarus im vergangenen Jahr auch Ambitionen im Bereich des Crypto-Mining [2].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
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