US-Treasury bestätigt: Alle beschlagnahmten Bitcoin werden strategischer Reserve zugeführt, während Debatte über Konfiszierungsrisiko eskaliert

US-Treasury bestätigt: Alle beschlagnahmten Bitcoin werden strategischer Reserve zugeführt, während Debatte über Konfiszierungsrisiko eskaliert

Treasury-Minister Scott Bessent bekräftigte in Davos, dass die Regierung alle Verkäufe von konfisziertem Bitcoin einstellen und ihn der Strategic Bitcoin Reserve hinzufügen wird, während Kritiker die Leichtigkeit staatlicher Beschlagnahmungen hinterfragen.

Politikwechsel bei beschlagnahmtem Bitcoin

Die Regierung der Vereinigten Staaten hat ihre Absicht bestätigt, alle beschlagnahmten Bitcoin als Teil einer Strategic Bitcoin Reserve (SBR) zu behalten, anstatt konfiszierte Kryptowährungen zu versteigern. Dies stellt eine bedeutende Abkehr von der bisherigen Politik dar.

Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos erklärte US-Treasury-Minister Scott Bessent gegenüber der Journalistin Christine Lee, dass die Regierung alle Verkäufe von beschlagnahmtem Bitcoin einstellen und ihn stattdessen der strategischen Reserve hinzufügen werde [1]. Die Politik stelle laut Bessent den ersten Schritt bei der Umsetzung der SBR dar: die Einstellung aller Verkäufe [1].

Reserve durch Exekutivverordnung eingerichtet

Die Reserve wurde durch eine Exekutivverordnung vom März 2025 eingerichtet, die Bitcoin als langfristiges strategisches Vermögen behandelt, vergleichbar mit Gold- oder Erdölreserven [1]. Auf die Frage nach Bitcoin, der von Entwicklern im Zusammenhang mit Tornado Cash im Southern District of New York beschlagnahmt wurde, sowie dem Umgang mit Bitcoin von Samourai-Wallet-Entwicklern, lehnte Bessent eine Stellungnahme zu laufenden Verfahren ab, betonte jedoch, dass jeder beschlagnahmte Bitcoin nach Klärung rechtlicher Schadensersatzforderungen von der Bundesregierung einbehalten werde [1].

"Die Politik dieser Regierung besteht darin, beschlagnahmte Bitcoin unserer Digital-Asset-Reserve hinzuzufügen", erklärte Bessent [1].

Bitcoin von Samourai Wallet bestätigt unverkauft

Letzte Woche dementierten US-Beamte Berichte, wonach von Samourai-Wallet-Entwicklern eingezogene Bitcoin verkauft worden seien, und bestätigten, dass die Vermögenswerte gemäß Executive Order 14233 Teil der Strategic Bitcoin Reserve bleiben werden [1]. Patrick Witt vom President's Council of Advisors for Digital Assets erklärte, dass das Justizministerium bestätigt habe, dass die 57,55 BTC im Wert von etwa 6,3 Millionen Dollar nicht liquidiert wurden und auch nicht liquidiert werden [1].

Die Klarstellung erfolgte, nachdem der Journalist Frank Corva berichtet hatte, dass der U.S. Marshals Service die 57,55 Bitcoin, die von Samourai-Wallet-Entwicklern eingezogen wurden, offenbar direkt an eine Coinbase-Prime-Adresse geschickt hatte, die einen Nullsaldo aufwies, was Spekulationen über einen Verkauf auslöste, der gegen die Exekutivverordnung verstoßen hätte [1].

Umfassendere Regulierungsstrategie

Bessent bezeichnete die umfassendere Strategie als innovationsfreundlich und auf Onshore-Aktivitäten ausgerichtet, wobei das Treasury die Vereinigten Staaten zum "besten Regulierungsregime für digitale Vermögenswerte" machen wolle [1]. Er verwies auf überparteiliche Gesetzgebung wie den Genius Act, der Stablecoin-Regeln auf Bundesebene kodifiziert [1].

Milliardär hinterfragt Beschlagnahmungsresistenz von Bitcoin

Während die US-Regierung ihre Bitcoin-Reserve durch Konfiszierungen aufbaut, hat der kanadische Milliardär Frank Giustra die Annahmen der Kryptowährungs-Community über die Zensurresistenz von Bitcoin infrage gestellt. In einem kürzlichen Social-Media-Beitrag argumentierte der 68-Jährige, dass "Bitcoin viel einfacher zu beschlagnahmen als Gold" sei [2].

Giustra verwies auf die viel diskutierte Bitcoin-Reserve der US-Regierung und merkte an, dass diese ausschließlich aus konfisziertem Bitcoin bestehe, was Investoren allein schon zu denken geben sollte [2]. Er fügte hinzu, dass Bitcoin-Käufe viel einfacher nachzuverfolgen seien und Regierungen in verzweifelten Situationen den Weg des geringsten Widerstands wählten [2].

Der Milliardär, der in Krypto-Kreisen für seine scharfe Kritik an MicroStrategy bekannt ist, unterschied auch zwischen Bitcoin und Gold als sichere Häfen. "Angesichts der Unsicherheit in Grönland ist der Goldpreis stark gestiegen, während Bitcoin um denselben Prozentsatz gefallen ist", erklärte er und charakterisierte das Edelmetall als sicheren Hafen, die Kryptowährung jedoch als Risikoanlage [2].

Trotz seiner Kritik stellte Giustra klar, dass er nie gesagt habe, Bitcoin werde verschwinden, und stets anerkannt habe, dass der Preis durchaus steigen könne [2].

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

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