Upbit-Hack und Milliarden-Übernahme: Südkoreas größte Krypto-Börse im Fokus
Upbit wurde Opfer eines Hacks über das Solana-Netzwerk, bei dem 30 Millionen US-Dollar entwendet wurden. Gleichzeitig steht die Muttergesellschaft Dunamu vor einer 10,3-Milliarden-Dollar-Übernahme durch den Internet-Riesen Naver.
Sicherheitsvorfall und strategische Übernahme
Die größte Krypto-Börse Südkoreas, Upbit, steht derzeit im Zentrum zweier bedeutender Ereignisse: Während die Plattform einen Hack über das Solana-Netzwerk verkraften muss, plant der südkoreanische Internet-Gigant Naver Corp. die Übernahme der Upbit-Muttergesellschaft Dunamu Inc. in einem reinen Aktientausch im Wert von 10,3 Milliarden US-Dollar [2].
Hack über Solana-Netzwerk
Am Donnerstagmorgen um 4:42 Uhr (koreanische Zeit) wurden digitale Vermögenswerte im Wert von rund 44,5 Milliarden Koreanischen Won, umgerechnet etwa 30 Millionen US-Dollar, von einer bislang unidentifizierten externen Wallet abgezogen [1]. Betroffen waren verschiedene Token wie SOL, USDC, PYTH, RENDER, BONK, JTO, RAY, ORCA und LAYER [1].
Upbit reagierte umgehend auf den Angriff und transferierte alle Assets in Cold Wallets, um weitere Abflüsse zu verhindern [1]. Ein Teil der gestohlenen Mittel konnte bereits gesichert werden: LAYER-Token im Wert von 8,18 Millionen US-Dollar wurden eingefroren [1]. Die Börse kündigte an, mit Projekten und Behörden zusammenzuarbeiten, um weitere gestohlene Gelder zu blockieren [1].
Ein- und Auszahlungen sind derzeit pausiert, während Upbit den Vorfall vollständig untersucht [1]. Das Unternehmen versicherte, dass Kunden keine persönlichen Verluste erleiden werden, da die Schäden aus den eigenen Rücklagen kompensiert werden sollen [1].
Milliarden-Übernahme durch Naver
Parallel zu den Sicherheitsvorfällen steht Upbits Muttergesellschaft Dunamu vor einer strategischen Neuausrichtung. Navers Fintech-Arm Naver Financial wird 2,54 neue Aktien für jede Dunamu-Aktie ausgeben [2]. Das kombinierte Unternehmen würde ein 13,56 Milliarden Dollar schweres Fintech-Kraftwerk darstellen, das Zahlungsdienste, digitale Assets und KI-gesteuerte Finanzdienstleistungen vereint [2].
"Die Integration von Dunamu wird es uns ermöglichen, starke Synergien über KI, Suche, digitale Zahlungen und Blockchain-Technologie hinweg zu schaffen", erklärte ein Naver-Vertreter gegenüber The Korea [2].
Regulatorische Hürden und Zeitplan
Die Aktionärsabstimmung über die Aktientauschvereinbarung ist für den 22. Mai angesetzt, und die Transaktion soll bei Zustimmung bis zum 30. Juni abgeschlossen werden [2]. Die Zustimmung der Dunamu-Stakeholder ist erforderlich, darunter Chairman Song Chi-hyung (25,53%), Vice Chair Kim Hyoung-nyon (13,11%), Kakao Investment (10,59%), Woori Technology Investment (7,2%) und Hanwha Investment & Securities (5,94%) [2].
Der Deal muss mehrere regulatorische Prüfungen durchlaufen. Die Kartellbehörde und Finanzaufsichtsbehörden werden den Aktientausch und die nachfolgende Fusion auf Marktkonzentration, Verbraucherauswirkungen und systemische Risiken prüfen [2]. Dieser Prozess könnte ein Jahr oder länger dauern [2].
"Wir werden umfassend prüfen, ob eine Lockerung dieser Regulierung mit globalen Trends übereinstimmt", sagte Kim Sung-jin, Leiter der Virtual-Asset-Abteilung der Financial Supervisory Service [2].
Marktposition von Upbit
Upbit hält einen Marktanteil von über 80 Prozent am südkoreanischen Krypto-Markt [2]. Südkorea gilt als einer der aktivsten Retail-Trading-Hubs im globalen Krypto-Markt. Die Plattform zählt nach Handelsvolumen zu den fünf größten Krypto-Börsen weltweit, neben Binance, Coinbase, Bybit und OKX [2].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.