US Crypto Clarity Act bereits eingepreist, wird keinen größeren Bitcoin-Rally auslösen, sagen Branchenvertreter

Branchenführer gehen davon aus, dass der erwartete Clarity Act bereits in den Kryptowährungsmärkten eingepreist ist. Experten prognostizieren trotz des Potenzials der Gesetzgebung, die regulatorische Struktur für Krypto-Assets zu klären, nur verzögerte Preisvorteile.
Regulatorische Klarheit wird voraussichtlich begrenzte unmittelbare Auswirkungen haben
Der US Clarity Act, eine weithin erwartete Gesetzgebung zur Schaffung regulatorischer Klarheit für Kryptowährungs-Assets, wird laut Branchenvertretern voraussichtlich keine signifikanten unmittelbaren Preisbewegungen für Bitcoin erzeugen. Diese glauben, dass der Markt seine potenzielle Verabschiedung bereits einkalkuliert hat.
"Der Clarity Act wäre positiv, weil er die regulatorische Struktur für Krypto-Assets erheblich klären würde", sagte Branchenvertreter Brandt [1]. Brandt betonte jedoch, dass die Gesetzgebung zwar einen bedeutenden Schritt nach vorn für die Krypto-Industrie darstellt, aber für den Bitcoin-Preis voraussichtlich nicht "weltbewegend" sein wird und nicht als Katalysator dienen wird, um Bitcoin zurück auf sein Allzeithoch von 125.100 Dollar zu treiben [1].
Markt preist legislative Änderungen bereits ein
John Glover, Chief Investment Officer bei Ledn, äußerte sich ähnlich und erklärte, dass die potenzielle Verabschiedung des Clarity Act bereits "in den Markt eingepreist" wurde [1]. "Ich erwarte nicht, dass dieses Ereignis am ersten Tag erhebliche Auswirkungen auf die Märkte haben wird", sagte Glover gegenüber Cointelegraph und deutete an, dass etwaige Vorteile für die Preisentwicklung eher verzögert eintreten werden [1].
Trotz der gedämpften kurzfristigen Erwartungen behielt Glover einen positiven langfristigen Ausblick bei. "Es ist ein weiterer Schritt in Richtung einer breiten Akzeptanz von Bitcoin und ETH als investierbare Assets, daher erwarte ich im Laufe der Zeit weiterhin, dass die Preisentwicklung nach oben und nach rechts verläuft", sagte er [1].
Bitcoin-Preisprognosen bleiben konservativ
Brandt bot eine bemerkenswert bärische mittelfristige Prognose für Bitcoin und erklärte: "Ich glaube, die Charts deuten darauf hin, dass Bitcoin auf das 60.000-Dollar-Niveau fallen könnte, wahrscheinlich im dritten Quartal 2026" [1]. Diese Prognose würde einen Rückgang von 31% gegenüber dem Bitcoin-Preis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung von 88.000 Dollar darstellen [1].
Coinbase bestreitet staatliche Zuständigkeit für Prognosemärkte
In separaten regulatorischen Entwicklungen hat die Kryptowährungs-Exchange Coinbase Klagen gegen drei Bundesstaaten wegen deren Aufsicht über Prognosemärkte eingereicht und argumentiert, dass der Kongress bereits die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) als alleinige Regulierungsbehörde für solche Plattformen bestimmt hat [2].
Der Bereich der Prognosemärkte hat dieses Jahr ein erhebliches Wachstum erlebt, wobei Nutzer sich beeilen, auf die Ergebnisse realer Ereignisse aus Politik, Sport und mehr zu wetten [2]. Polymarket und Kalshi haben sich als die beliebtesten Plattformen in diesem Markt etabliert, wobei beide laut Daten von Token Terminal Rekordhandelsvolumina verzeichnen [2].
Dieses Wachstum hat jedoch Widerstand von staatlichen Behörden hervorgerufen. Mehrere Bundesstaaten haben Durchsetzungsmaßnahmen gegen Betreiber von Prognosemärkten ergriffen und argumentieren, dass ereignisbasierte Verträge illegales Glücksspiel darstellen, sofern sie nicht nach staatlichem Recht lizenziert sind [2]. Regulierungsbehörden haben speziell argumentiert, dass Prognosemärkte außerhalb der Zuständigkeit der CFTC liegen, wenn sie sich auf Sport beziehen [2].
Gemischte rechtliche Ergebnisse für Betreiber von Prognosemärkten
Kalshi wendet seit fast einem Jahr ähnliche rechtliche Argumente an wie die von Coinbase vorgebrachten und erzielt dabei gemischte Ergebnisse in mehreren Rechtsordnungen [2]. Die Plattform hat in mindestens sechs Bundesstaaten entweder geklagt oder wurde verklagt, wobei es darum geht, ob ihre Sport- und Ereignismärkte als unlizenziertes Glücksspiel oder als CFTC-regulierte Derivate betrachtet werden können [2].
In Nevada und Maryland haben Richter entschieden, dass Kalshi trotz seiner CFTC-Regulierung der staatlichen Glücksspielaufsicht unterliegt [2]. Bundesgerichte in New Jersey und Connecticut haben dem Unternehmen hingegen vorläufigen Schutz vor Durchsetzungsmaßnahmen gewährt, während umfassendere einstweilige Verfügungen geprüft werden [2]. Massachusetts hat geklagt, um Kalshis Sportprodukte zu blockieren, wobei eine Entscheidung über die einstweilige Verfügung nicht vor Anfang 2026 erwartet wird [2].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.