US-Senatsausschuss plant Abstimmung über CLARITY Act während Ripple britische Regulierungsgenehmigung erhält

US-Senatsausschuss plant Abstimmung über CLARITY Act während Ripple britische Regulierungsgenehmigung erhält

Der Bankenausschuss des Senats hat den 15. Januar für eine entscheidende Markup-Sitzung zur Krypto-Gesetzgebung festgelegt, während Ripple eine doppelte Lizenzierung von britischen Finanzaufsichtsbehörden erhielt – bedeutende regulatorische Entwicklungen auf beiden Seiten des Atlantiks.

Bankenausschuss des Senats treibt bedeutende Krypto-Gesetzgebung voran

Der Bankenausschuss des Senats hat offiziell eine Markup-Sitzung für den Digital Asset Market Clarity Act von 2025 am 15. Januar um 10 Uhr ET angesetzt, was einen bedeutenden Schritt nach vorne bei der Etablierung bundesweiter Kryptowährungsregulierungen darstellt [1].

Vorsitzender Tim Scott bestätigte den Zeitplan und gab an, dass die Gesetzgebung nach mehreren Änderungsanträgen starke überparteiliche Unterstützung erhalten hat [1]. Laut dem Verfahrenshinweis des Ausschusses wird der Änderungsantrag des Vorsitzenden am 12. Januar verteilt, wobei alle Änderungsanträge der Mitglieder bis zum 13. Januar eingereicht werden müssen, was den Ausschussmitgliedern ausreichend Zeit gibt, die vorgeschlagenen Änderungen vor dem Markup zu prüfen [1].

Die Entwicklung folgt einem kürzlichen überparteilichen Treffen zum CLARITY Act und signalisiert die Entscheidung des Ausschusses, mit der Version des US-Repräsentantenhauses fortzufahren, anstatt eine separate Senatsgesetzgebung zu entwickeln – eine Verschiebung, die den Gesetzgebungsprozess potenziell beschleunigen könnte [1].

Parallele Maßnahmen des Landwirtschaftsausschusses

Gleichzeitig bereitet der Landwirtschaftsausschuss des Senats sein eigenes Markup für ein Kryptowährungsgesetz vor, das sich auf die Befugnisse der Commodity Futures Trading Commission über digitale Vermögenswerte konzentrieren wird [1]. Im Gegensatz zu den Vorankündigungsanforderungen des Bankenausschusses muss der Landwirtschaftsausschuss nur 24 Stunden im Voraus ankündigen, bevor er seine Markup-Sitzung durchführt [1].

Umstrittene DeFi-Bestimmungen stoßen auf Kritik

Vorsitzender Scott betonte, dass monatelange überparteiliche Verhandlungen das Gesetz geformt haben, das darauf abzielt, klare Kryptowährungsregeln zu etablieren und die Vereinigten Staaten als globalen Marktführer bei digitalen Vermögenswerten zu positionieren [1]. Allerdings bleiben bestimmte Bestimmungen umstritten.

Die Interessengruppe 'Investors For Transparency' hat Bedenken hinsichtlich der DeFi-Bestimmungen geäußert, die dezentralisierte Plattformen als zentralisierte Vermittler regulieren würden [1]. Kritiker argumentieren, dass diese Regeln die grundlegende Natur dezentralisierter Netzwerke nicht berücksichtigen, wobei Demokraten Berichten zufolge für diese Bestimmungen eintreten, was sie zu einem Hauptstreitpunkt vor dem Markup macht [1].

Ripple erhält doppelte britische Lizenzierung

In einer separaten regulatorischen Entwicklung hat Ripple von der britischen Financial Conduct Authority die Genehmigung sowohl für eine Electronic Money Institution-Lizenz als auch für die Registrierung als Kryptowährungsunternehmen erhalten, wie das Unternehmen am 9. Januar bekannt gab [2].

Die Electronic Money Institution-Lizenz berechtigt Ripple, elektronisches Geld auszugeben und Zahlungsdienste innerhalb des Vereinigten Königreichs anzubieten [2]. Die begleitende Registrierung als Kryptowährungsunternehmen verpflichtet Ripple zur Einhaltung der britischen Geldwäschebekämpfungsanforderungen und Know-Your-Customer-Verfahren [2].

Laut Ripple erweitert die Genehmigung das bestehende regulatorische Portfolio des Unternehmens und ermöglicht eine Ausweitung der auf dem britischen Markt angebotenen Zahlungsdienste [2].

Monica Long, Präsidentin von Ripple, erklärte: "Die Erweiterung der Lizenzen und Zahlungslösungen von Ripple zielt nicht nur auf Effizienz ab, sondern darauf, gebundenes Kapital zu mobilisieren und Echtzeit-Zahlungstransaktionen weltweit zu ermöglichen" [2].

Entwicklung des britischen Regulierungsrahmens

Die Entscheidung der Financial Conduct Authority erfolgt, während das Vereinigte Königreich umfassende regulatorische Reformen im Kryptowährungssektor vorantreibt [2]. Die britische Regierung plant, Krypto-Assets bis 2027 vollständig als Finanzprodukte zu regulieren, wobei die Finanzbehörden ankündigten, sich in der künftigen Aufsicht besonders auf Stablecoin-Zahlungen und Marktintegrität zu konzentrieren [2].

Trotz des regulatorischen Meilensteins zeigte der XRP-Token eine minimale Marktreaktion und stieg in den 24 Stunden nach der Ankündigung nur um 0,4 Prozent [2].

Diese Entwicklungen auf beiden Seiten des Atlantiks spiegeln die fortlaufende Evolution der regulatorischen Rahmenbedingungen für Kryptowährungen wider, während Regierungen und Finanzaufsichtsbehörden daran arbeiten, Innovation mit Anlegerschutz und Marktintegrität in Einklang zu bringen.

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

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