Usbekistan richtet steuerbefreite Sonderzone für Kryptowährungs-Mining ein

Präsident Mirziyoyev hat ein Dekret unterzeichnet, das das „Besqala Mining Valley" in Karakalpakstan ins Leben ruft und Unternehmen Steuererleichterungen sowie vereinfachte Lizenzverfahren bietet, um ausländische Investitionen anzuziehen.
Usbekistans Präsident Schawkat Mirziyoyev unterzeichnete am 20. April ein Dekret zur Einrichtung der ersten dedizierten Kryptowährungs-Mining-Zone des Landes, die unter dem Namen „Besqala Mining Valley" firmiert und in der autonomen Republik Karakalpakstan im Nordwesten des Landes angesiedelt ist [1].
Unternehmen, die innerhalb der Zone tätig sind, werden bis zum 1. Januar 2035 von Steuern und Abgaben auf Mining-Einnahmen befreit, müssen jedoch 1 % der monatlichen Erlöse an den Staat abführen. Den Firmen ist die Nutzung sämtlicher erneuerbarer Energiequellen sowie von Wasserstoffenergie gestattet; bei Strombezug aus dem nationalen Netz fallen jedoch weiterhin doppelte Standardtarife an [1].
Geschürfte Krypto-Assets dürfen legal auf inländischen wie auch ausländischen Plattformen verkauft oder gehandelt werden, sofern alle Erlöse über usbekische Banken abgewickelt werden. Betrieb ohne Registrierung oder Offenlegung der Identität ist untersagt, und die Teilnehmer unterliegen einer strikten Aufsicht zur Bekämpfung von Geldwäsche [1].
In einer bemerkenswerten Nachhaltigkeitsregelung ist es Unternehmen gestattet, auf landwirtschaftlichen Flächen Gewächshäuser zu errichten und dabei die von Mining-Anlagen erzeugte Abwärme zu Heizzwecken zu nutzen [1].
Die Regierung hat angekündigt, das Sonderzonenmodell auf weitere Regionen ausweiten zu wollen. Branchenvertreter berichten von bestehendem Interesse internationaler Investoren aus den Vereinigten Staaten, Saudi-Arabien und China. Usbekistans Anteil an der globalen Bitcoin-Hashrate liegt derzeit zwischen 0,09 % und 0,125 % – Werte, die der neue Rahmen deutlich verbessern soll [1].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
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