Vanguard-Analyst kritisiert Bitcoin als "digitales Plüschtier" – Ethereum vor entscheidender Dekade

Während ein Senior-Analyst von Vanguard Bitcoin mit Sammel-Plüschtieren vergleicht und die Eignung als langfristige Anlage bezweifelt, steht Ethereum vor wichtigen technologischen Weichenstellungen bis 2030.
Vanguard bleibt trotz Öffnung skeptisch gegenüber Bitcoin
Obwohl der zweitgrößte Vermögensverwalter der Welt kürzlich seinen über 50 Millionen Kunden den Zugang zu Krypto-Produkten ermöglicht hat, äußert sich das Unternehmen weiterhin kritisch gegenüber Bitcoin. John Ameriks, Global Head of Quantitative Equity bei Vanguard, verglich die Kryptowährung bei der Bloomberg-Konferenz "ETFs in Depth" in New York mit Sammel-Plüschtieren. "Es fällt mir schwer, Bitcoin als etwas Besseres als ein digitales Labubu zu betrachten", erklärte der Senior-Analyst [1][3].
Die Labubu-Plüschtiere, die als Sammelobjekte gelten, dienen Ameriks als Beispiel für spekulative Hypes ohne inneren Wert [1]. Bitcoin sei ein rein spekulatives Asset und vergleichbar mit einem Sammelspielzeug, so der Vanguard-Experte [3].
Keine Anlageberatung für Krypto-Produkte
"Wir gestatten es den Menschen, diese ETFs auf unserer Plattform zu halten und zu kaufen, wenn sie dies wünschen, aber sie tun dies nach eigenem Ermessen", stellte Ameriks klar [1][3]. Vanguard werde seinen Kunden keine Ratschläge geben, ob sie Bitcoin ETFs oder andere Krypto-Produkte kaufen oder verkaufen sollten oder welche Krypto-Token sie halten sollten [3].
Nach Ansicht des Analysten fehlen Bitcoin die Eigenschaften, die das Unternehmen bei langfristigen Investitionen sucht: Erträge, Zinseszinseffekt und regelmäßiger Cashflow [1]. Allerdings räumte Ameriks ein, dass die Kryptowährung unter bestimmten Umständen mehr als ein bloßes Spekulationsobjekt sein könnte – etwa in Umgebungen mit hoher Inflation oder in Zeiten politischer Instabilität [1][3]. "Wenn man unter diesen Umständen zuverlässige Kursbewegungen beobachten kann, lässt sich vernünftiger darüber sprechen, welche Rolle Bitcoin in einem Portfolio spielen könnte", sagte er, fügte jedoch hinzu, dass dies derzeit nicht der Fall sei und die Geschichte der Kryptowährung noch zu kurz sei [1].
BlackRock setzt auf Bitcoin
Im Gegensatz zu Vanguard positioniert sich der große Rivale BlackRock deutlich positiver. Seit dem Start des hauseigenen iShares Bitcoin Trust ETF (IBIT) äußerte sich das Unternehmen erheblich optimistischer über Bitcoin [1]. In einem Bericht empfahlen BlackRock-Analysten eine BTC-Allokation von 1-2 Prozent in einem breit diversifizierten Portfolio [1]. Der BlackRock-Indexfonds hält trotz der schwierigen zurückliegenden Handelswochen 778.000 BTC im Wert von 71 Milliarden US-Dollar [1].
Ethereum vor entscheidender Dekade
Während die Diskussion um Bitcoin als Anlageklasse weitergeht, steht Ethereum vor einer möglicherweise wegweisenden Phase bis 2030. Die zweitgrößte Blockchain gilt seit Jahren als technisches Fundament der Krypto-Branche, auf dem zahlreiche Anwendungsfelder wie DeFi, NFTs, Gaming oder die Tokenisierung realer Werte aufbauen [2].
Mit dem Wechsel zu Proof of Stake wurde ein zentraler technologischer Schritt vollzogen, der zusammen mit dem wachsenden Layer-2-Ökosystem die Grundlage für bessere Skalierbarkeit, niedrigere Kosten und eine breitere Nutzung schafft [2]. Bis 2030 dürften viele wichtige Upgrades umgesetzt sein, regulatorische Rahmenbedingungen klarer ausfallen und die institutionelle Adaption weiter voranschreiten – allerdings wächst auch der Wettbewerbsdruck [2].
Kapitalflüsse in Krypto-Märkte
Die Öffnung Vanguards für Krypto-Produkte schafft eine weitere Brücke zwischen traditionellen Finanzmärkten und digitalen Assets und könnte frisches Kapital in Krypto-Netzwerke lenken [3]. Die neuen Kapitalzuflüsse von Vanguards Kunden könnten die Preise von Kryptowährungen, die an Exchange-Traded Funds gebunden sind, potenziell steigern [3].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
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