Vanguard öffnet Bitcoin-ETF-Handel für 50 Millionen Kunden, während BlackRock-CEO Tokenisierungsrevolution prognostiziert

Vanguard öffnet Bitcoin-ETF-Handel für 50 Millionen Kunden, während BlackRock-CEO Tokenisierungsrevolution prognostiziert

Der Vermögensriese Vanguard hat seine restriktive Kryptowährungspolitik revidiert und erlaubt Bitcoin-ETF-Handel für seine 50 Millionen Maklerkunden, während BlackRock-CEO Larry Fink prognostiziert, dass Tokenisierung die größte Umgestaltung der Finanzmärkte seit den 1970er Jahren auslösen könnte.

Großer institutioneller Wandel signalisiert Kryptowährungen im Mainstream angekommen

In einer wegweisenden Kehrtwende, die die wachsende Akzeptanz von Kryptowährungen bei traditionellen Finanzinstitutionen unterstreicht, kündigte Vanguard an, dass Bitcoin- und Digitalanlage-ETF-Handel auf seiner Plattform nun erlaubt sein wird und über 50 Millionen Maklerkunden Zugang gewährt[1]. Die Entscheidung erfolgt, während BlackRock-CEO Larry Fink prognostiziert, dass die Tokenisierung von Vermögenswerten die größte Umgestaltung der Finanzmärkte seit den 1970er Jahren auslösen könnte[2].

Ab Dienstag können Vanguard-Kunden auf Fonds mit erheblichem Bitcoin-Engagement zugreifen, was einen dramatischen Politikwechsel für das Unternehmen darstellt, das zuvor Bedenken hinsichtlich der Volatilität und spekulativen Natur der Kryptowährung geäußert hatte[1].

Reaktion auf Nachfrage von Investoren

Die Änderung folgt auf anhaltenden Druck von sowohl Kleinanleger- als auch institutionellen Investoren, die Kryptowährungsexposition durch regulierte Anlagevehikel anstreben. Spot-Bitcoin-ETFs, die im Januar 2024 gelauncht wurden, haben erhebliche Mittelzuflüsse verzeichnet, wobei BlackRocks IBIT-ETF derzeit etwa 70 Milliarden Dollar verwaltet[1].

"Kryptowährungs-ETFs und Investmentfonds wurden in Phasen von Marktvolatilität getestet und funktionieren wie vorgesehen, während sie die Liquidität bewahren", sagte Andrew Kadjeski, Leiter von Makler- und Investitionen bei Vanguard[1]. "Die administrativen Prozesse zur Verwaltung dieser Fondstypen haben sich weiterentwickelt; und die Präferenzen der Anleger entwickeln sich weiter."

Die Entscheidung erfolgt mehr als ein Jahr nachdem Salim Ramji, ehemals eine Führungskraft bei BlackRock, zum CEO von Vanguard wurde[1]. Vanguard stellte jedoch klar, dass es keine Pläne für eigene Kryptowährungsprodukte hat und weiterhin Fonds ausschließt, die an Memecoins gebunden sind, wie von der Securities and Exchange Commission definiert[1].

Globale Expansion der Tokenisierung

Inzwischen hob BlackRock-CEO Larry Fink eine parallele Entwicklung hervor, die die globale Finanzlandschaft umgestalten könnte: die schnelle Expansion der Vermögenstokenisierung. Fink merkte an, dass Tokens, die reale Vermögenswerte auf der Blockchain repräsentieren, ihre Marktkapitalisierung in nur 20 Monaten ungefähr verdreifacht haben[2].

Jedoch warnte Fink, dass etwa 75 Prozent der Tokenisierungsadoption in Entwicklungsländern "wo der Bankenzugang begrenzt ist" stattfindet, während traditionelle Finanzgroßmächte in Rückstand geraten[2].

"Derweil hinken die Volkswirtschaften, die die moderne Finanzwelt aufgebaut haben – Amerika, Großbritannien und die EU – zumindest wenn es um den Ort des Handels geht, hinterher", sagte Fink[2]. Er warnte, dass zwar amerikanische Unternehmen, besonders Stablecoin-Emittenten, "am besten positioniert" sind, die Tokenisierungswende anzuführen, diese "frühe Vorteil nicht garantiert" ist[2].

Konvergenz traditioneller und digitaler Finanzen

Trotz Vorhersagen für "enormes Wachstum in den kommenden Jahrzehnten" betonte Fink, dass Tokenisierung traditionelle Finanzen nicht sofort ersetzen wird[2]. Stattdessen beschrieb er sie als eine Brücke, "die von beiden Seiten des Flusses gebaut wird und sich in der Mitte trifft", mit traditionellen Finanzinstitutionen auf der einen Seite und digitalen Innovatoren auf der anderen[2].

"Die beiden konkurrieren nicht so sehr, sondern lernen, zusammenzuarbeiten", sagte Fink[2].

Auswirkungen für die Branche

Vanguards Politikumkehr stellt einen bedeutenden Meilenstein für die institutionelle Adoption von Kryptowährungen dar. Die Entscheidung des Unternehmens, die meisten Bitcoin- und Digitalanlage-fokussierten ETFs und Investmentfonds zu erlauben, die regulatorische Standards erfüllen, spiegelt seinen Ansatz für andere spezialisierte Anlagekategorien wider[1] und deutet darauf hin, dass Kryptoprodukte zunehmend als legitime Anlagevehikel statt spekulativer Außenseiter angesehen werden.

In Kombination mit BlackRocks aggressivem Vorstoß sowohl in Bitcoin-ETFs als auch in Tokenisierungsinfrastruktur signalisieren diese Entwicklungen, dass Kryptowährungen und Blockchain-Technologie vom Status alternativer Investitionen zu Kernkomponenten des globalen Finanzsystems übergehen.

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

Institutional Crypto Adoption

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