Weißes Haus bestätigt: Keine Bitcoin aus Samourai-Fall verkauft, während Coinbase-CEO warnt, Banken untergraben Krypto-Agenda

Weißes Haus bestätigt: Keine Bitcoin aus Samourai-Fall verkauft, während Coinbase-CEO warnt, Banken untergraben Krypto-Agenda

Der Krypto-Berater des Weißen Hauses bestätigte, dass das Justizministerium keine Bitcoin aus dem Samourai Wallet-Fall liquidiert hat, während der CEO von Coinbase großen Banken vorwarf, pro-kryptoorientierte Gesetzgebung durch vorgeschlagene Änderungen an einem Senatsentwurf zu sabotieren.

Justizministerium bestätigt: Samourai-Bitcoin verbleiben in strategischer Reserve

Das Weiße Haus hat eine offizielle Bestätigung vom US-Justizministerium erhalten, dass digitale Vermögenswerte aus dem Samourai Wallet-Fall nicht verkauft wurden und nicht liquidiert werden, so Patrick Witt, Executive Director des White House President's Council of Advisors for Digital Assets [1].

Witt teilte die Bestätigung am Freitag auf der Social-Media-Plattform X mit und erklärte, dass die beschlagnahmten Bitcoin Teil der strategischen Bitcoin-Reserve bleiben würden [1].

Die Klarstellung erfolgte, nachdem im November Bedenken aufkamen, als Blockchain-Analysten eine Überweisung von 57,5 Bitcoin von einer staatlich kontrollierten Adresse an eine Coinbase Prime-Einzahlungsadresse identifizierten [1]. Die Überweisung führte zu Vorwürfen, dass der Marshals Service gegen die Executive Order 14233 verstoßen hatte, die Präsident Donald Trump im März unterzeichnet hatte und die vorschreibt, dass Bitcoin, die durch strafrechtliche oder zivilrechtliche Beschlagnahme erlangt wurden, "nicht verkauft werden dürfen" und in der strategischen Bitcoin-Reserve gehalten werden müssen [1].

Bitcoin-Bestände der US-Regierung übersteigen 31 Milliarden Dollar

Laut Daten von Bitcoin Treasuries hält die US-Regierung derzeit 328.372 Bitcoin mit einem Wert von über 31,3 Milliarden Dollar zu aktuellen Marktpreisen [1]. Diese Zahl umfasst 127.271 Bitcoin, die im Oktober von einem in Kambodscha ansässigen Unternehmen beschlagnahmt wurden, das angeblich ein "Pig Butchering"-Krypto-Investitionsprogramm betrieben hatte [1].

In einem am Dienstag veröffentlichten Interview deutete Witt an, dass der Aufbau der strategischen Bitcoin-Reserve auf der "Prioritätenliste" bleibt und voranschreiten wird, sobald das Finanzministerium und das Handelsministerium eine Einigung über bestimmte rechtliche Anforderungen erzielt haben [1]. Der von US-Senatorin Cynthia Lummis gesponserte Gesetzentwurf zur Bitcoin-Reserve zielt darauf ab, diesen Prozess zu beschleunigen und innerhalb von fünf Jahren eine Million Bitcoin anzuhäufen [1]. Die Regierung hat erklärt, dass ihre Strategie darauf abzielen würde, Bitcoin durch haushaltsneutrale Methoden ohne Kosten für die Steuerzahler anzuhäufen [1].

Coinbase-CEO schlägt Alarm wegen Senatsentwurf zum Bankwesen

Unterdessen hat Coinbase-CEO Brian Armstrong öffentlich vorgeschlagene Änderungen an der Marktstrukturgesetzgebung des Senats kritisiert und gewarnt, dass diese die pro-kryptoorientierte Agenda von Präsident Trump untergraben könnten. In einem Interview mit Fox Business-Moderatorin Maria Bartiromo bei Mornings With Maria warf Armstrong großen US-Banken vor, Krypto-Innovation zu sabotieren [2].

"Nach Durchsicht des Senatsentwurfs zum Bankwesen in den letzten 48 Stunden kann Coinbase diesen Gesetzentwurf in der vorliegenden Form leider nicht unterstützen", erklärte Armstrong und verwies auf Bestimmungen, die tokenisierte Wertpapiere faktisch verbieten, umfassende Verbote für dezentrale Finanzen verhängen, die Commodity Futures Trading Commission schwächen und Belohnungen für Stablecoins eliminieren würden [2].

Während Armstrong die umfassenderen Senatsbemühungen unter der Leitung der Senatoren Tim Scott und Cynthia Lummis lobte, charakterisierte er den Entwurfstext als "gefährliche" Probleme aufwerfend, die schwer zu beheben wären, sobald der Gesetzentwurf den Senatssaal erreicht [2].

Stablecoin-Belohnungen entwickeln sich zum zentralen Konfliktfeld

Armstrong beanstandete insbesondere Bestimmungen, die Stablecoin-Belohnungen betreffen, und argumentierte, dass kürzlich verabschiedete Gesetze, einschließlich des unter Präsident Trump unterzeichneten GENIUS Act, ausdrücklich ermöglichen, dass Stablecoin-Emittenten Renditen zahlen [2].

"Die Banken kommen wirklich und versuchen, die Krypto-Agenda des Präsidenten zu untergraben", sagte Armstrong. "Sie versuchen, ihre eigenen Gewinnmargen zu schützen, nehmen hart arbeitenden, durchschnittlichen Amerikanern Geld aus der Tasche und stecken es in die Kassen großer Banken, die Rekordgewinne erzielen" [2].

Armstrong betonte, dass Stablecoins gemäß dem GENIUS Act vollständig durch kurzfristige US-Treasuries gedeckt sein müssen, und stellte sie dem traditionellen Teilreserve-Banking gegenüber. "Es gibt keine Teilreserve bei diesen Stablecoins", erklärte er. "Sie sollten nicht denselben Vorschriften wie Banken unterliegen" [2].

Der Coinbase-CEO kritisierte auch die Senatsformulierung, die die CFTC der Securities and Exchange Commission unterordnen würde und verlangt, dass Krypto-Assets zunächst die SEC durchlaufen, bevor sie möglicherweise unter die CFTC-Zuständigkeit fallen [2]. Er kontrastierte diesen Ansatz mit dem vom Repräsentantenhaus verabschiedeten CLARITY Act, der die Aufsicht zwischen digitalen Rohstoffen und Wertpapieren klar abgrenzt [2].

Trotz seiner Bedenken äußerte Armstrong Optimismus, dass Gesetzgeber den Senatsentwurf überarbeiten könnten, während er eine klare Warnung aussprach: "Es ist besser, keinen Gesetzentwurf zu haben als einen schlechten Gesetzentwurf" [2].

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

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