Weißes Haus bestätigt: US-Regierung wird Bitcoin-Bestände nicht verkaufen trotz Herausforderungen bei Umsetzung der strategischen Reserve

Weißes Haus bestätigt: US-Regierung wird Bitcoin-Bestände nicht verkaufen trotz Herausforderungen bei Umsetzung der strategischen Reserve

Der Crypto Council des Weißen Hauses hat klargestellt, dass beschlagnahmte Bitcoin von Samourai Wallet-Entwicklern nicht liquidiert werden, während rechtliche Komplexitäten die Einrichtung einer formellen strategischen Bitcoin-Reserve weiterhin verzögern.

US-Regierung dementiert Bitcoin-Verkäufe aus jüngsten Beschlagnahmungen

Die Regierung der Vereinigten Staaten hat Berichte offiziell dementiert, wonach sie von Samourai Wallet-Entwicklern beschlagnahmte Bitcoin liquidiert habe, so Patrick Witt, Direktor des Crypto Council des Weißen Hauses. Die Klarstellung erfolgte nach weit verbreiteten Spekulationen in der Kryptowährungs-Community über mögliche Verkäufe, die der Durchführungsverordnung von Präsident Donald Trump zur Einrichtung einer strategischen Bitcoin-Reserve widersprochen hätten [1].

"Wir haben vom Justizministerium die Bestätigung erhalten, dass die beschlagnahmten digitalen Vermögenswerte nicht liquidiert wurden und nicht liquidiert werden", erklärte Witt und fügte hinzu, dass die Bitcoin als Teil der strategischen Reserve in der Bilanz der US-Regierung verbleiben würden [1].

Verwirrung über Vereinbarung zur Vermögensliquidierung

Die Kontroverse entstand durch einen Bericht des Bitcoin Magazine, der darauf hinwies, dass Samourai Wallet-Entwickler zugestimmt hätten, 57,55 BTC im Wert von 6,3 Millionen Dollar als Teil ihrer Verständigungsvereinbarung an den U.S. Marshals Service zu übertragen. Der Bericht deutete an, dass diese Vermögenswerte im Rahmen einer "Asset Liquidation Agreement" verkauft werden sollten [1].

Der U.S. Marshals Service reagierte umgehend und erklärte, er "habe die erwähnten Bitcoin nicht verkauft" und äußerte Verwirrung über die Quelle der Information, wobei angemerkt wurde, dass das Bitcoin Magazine "weder Fakten überprüft noch Informationen" von ihnen angefordert habe [1].

Politische Bedenken hinsichtlich der Vermögensverwaltung

Senatorin Cynthia Lummis, eine prominente pro-Kryptowährungs-Politikerin, äußerte Bedenken über die berichteten Verkäufe. "Wir können es uns nicht leisten, diese strategischen Vermögenswerte zu verschwenden, während andere Nationen Bitcoin horten", erklärte sie und brachte ihre tiefe Besorgnis über die Spekulationen zum Ausdruck [1].

Laut Daten von BitcoinTreasuries hält die Vereinigten Staaten derzeit 328.372 BTC im Wert von 31,3 Milliarden Dollar, die durch verschiedene Vermögensbeschlagnahmungen erworben wurden [1]. Investment-Strategin Cathie Wood erwartet, dass diese Zahl steigen könnte, und prognostiziert, dass "die USA aktiv Bitcoin kaufen werden" [1].

Rechtliche Hindernisse verzögern Umsetzung der strategischen Reserve

Obwohl Fortschritte bei der Einrichtung einer formellen strategischen Bitcoin-Reserve erzielt werden, behindern komplexe rechtliche Bestimmungen den Prozess, so Witt. Mehrere Regierungsbehörden, darunter das Justizministerium und das Office of Legal Counsel, sind in Diskussionen über den regulatorischen Rahmen eingebunden [2].

"Es scheint unkompliziert, aber dann stößt man auf einige obskure rechtliche Bestimmungen, und warum diese Behörde es nicht tun kann, aber tatsächlich diese andere Behörde es könnte", erklärte Witt während eines Auftritts im Podcast Crypto in America. "Wir drängen weiterhin darauf. Es steht sicherlich noch auf der Prioritätenliste" [2].

Trumps Durchführungsverordnung vom März 2025 etablierte sowohl eine Strategic Bitcoin Reserve als auch ein umfassenderes "Digital Asset Stockpile", das Altcoins und andere Kryptowährungen umfasst [2].

Kritik der Community an begrenztem Umfang

Die Durchführungsverordnung hat Kritik aus Teilen der Bitcoin-Community erhalten, weil sie die Regierung darauf beschränkt, nur Bitcoin hinzuzufügen, die durch Vermögensbeschlagnahmungsfälle beschlagnahmt wurden, ohne die Genehmigung, zusätzliche Bitcoin auf dem freien Markt zu kaufen [2].

Bitcoin-Maximalist Justin Bechler äußerte Skepsis gegenüber der Initiative: "Der Glaube, dass die Bundesregierung eines Tages eine Strategic Bitcoin Reserve aufbauen wird, erfordert eine vollständige Loslösung von der Realität. Es gibt keine Bewegung hin zu einer Bitcoin-Reserve. Es gibt keine Absicht, einen Vermögenswert mit fixiertem Angebot in gutem Glauben zu erwerben. Es gibt nur leere Reden, vage Verweise und opportunistische Anbiederung von Washington-Politikern" [2].

Ein Bericht zur Digital Asset-Politik, der von der Trump-Administration im Juli 2025 veröffentlicht wurde, enthielt keine zusätzlichen Details zur strategischen Bitcoin-Reserve, was Mitglieder der Kryptowährungs-Community weiter enttäuschte [2].

Im August 2025 schlug US-Finanzminister Scott Bessent potenzielle budgetneutrale Strategien für den Erwerb von Bitcoin vor, die das jährliche Defizit nicht erhöhen würden, wie etwa die Umwandlung von Teilen anderer Reservevermögen oder die Neubewertung von Edelmetallbeständen. Diese Ankündigung erneuerte die Hoffnungen auf staatliche Bitcoin-Käufe auf dem freien Markt [2].

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

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