Warum Bitcoins fixe Angebotsmenge Golds 2-Billionen-Dollar-Rally in einen 116%-BTC-Anstieg verwandeln könnte

Warum Bitcoins fixe Angebotsmenge Golds 2-Billionen-Dollar-Rally in einen 116%-BTC-Anstieg verwandeln könnte

Während Gold im vergangenen Jahr um fast 100% gestiegen und Bitcoin um 13% gefallen ist, deuten strukturelle Unterschiede in ihrer Angebotsdynamik und den Marktkapitalisierungsverhältnissen darauf hin, dass Bitcoin überproportionale Gewinne aus selbst moderaten Umschichtungen in Hard-Asset-Anlagestrategien erzielen könnte.

Bitcoins Angebotsvorteil könnte den Spieß gegenüber Golds jüngster Dominanz umdrehen

Gold hat Bitcoin im vergangenen Jahr deutlich übertroffen und ist um fast 100% gestiegen, während Bitcoin um 13,25% gefallen ist [1]. Doch diese Divergenz könnte nicht eine dauerhafte Verschiebung der Hard-Asset-Präferenzen darstellen, sondern vielmehr eine vorübergehende Verwerfung, die Bitcoins überzeugendste strukturelle Vorteile hervorhebt. Die Mechanik des fixen Angebots, die Bitcoin von jedem anderen Vermögenswert unterscheidet – einschließlich Gold – positioniert ihn für asymmetrisches Aufwärtspotenzial, während makroökonomische Unsicherheit Investoren in Richtung Wertaufbewahrungsmittel treibt. In Kombination mit dem schwächer werdenden US-Dollar, der europäischen und globalen Investoren vergünstigte Einstiegspunkte bietet, entstehen die Bedingungen für eine signifikante Rotation, die Bitcoin substanziell höher treiben könnte.

Der fundamentale Unterschied liegt darin, wie jeder Vermögenswert auf steigende Preise reagiert. Wenn Gold ralliert, setzen Mining-Unternehmen Kapital ein, um die Produktion zu erhöhen, was bestehende Inhaber effektiv verwässert. Bitcoins Protokoll macht solche Angebotsreaktionen unmöglich und schafft eine Knappheitsdynamik ohne historisches Vorbild bei monetären Vermögenswerten.

Die Fakten

Bitcoins Angebot ist algorithmisch auf 21 Millionen Coins begrenzt, wobei ungefähr 1 Million noch zu minen sind [1]. Ende 2025 wurden bereits 93% aller Bitcoin ausgegeben, wobei die aktuelle jährliche Inflationsrate bei etwa 0,81% liegt – eine Zahl, die nach dem nächsten Halving im März 2028 auf 0,41% fallen wird [1]. Dieser Ausgabeplan funktioniert unabhängig von Nachfrage oder Preissteigerung.

Gold unterliegt völlig anderen Angebotsdynamiken. "Das Problem mit Gold als langfristigem Treasury-Asset ist, dass es keine Schwierigkeitsanpassung und kein Halving gibt", erklärte Pierre Rochard, CEO von Bitcoin Bond Company. "Je höher der Goldpreis steigt, desto mehr Kapital wird in neue Gold-Mining-Projekte investiert und beschleunigt die Verwässerung des oberirdischen Goldangebots" [1]. Historische Daten unterstützen diese Beobachtung: Die globale Goldproduktion stieg von etwa 2.300 Tonnen im Jahr 1995 auf über 3.500 Tonnen bis 2018 und erreichte laut World Gold Council 2025 einen Rekordwert von 3.672 Tonnen [1].

Die Marktkapitalisierungsdiskrepanz zwischen den beiden Vermögenswerten bleibt enorm. Im Januar repräsentierte Bitcoins Marktkapitalisierung nur 4,30% von Golds Bewertung von 41,69 Billionen Dollar [1]. Dieser Größenunterschied schafft mathematische Chancen für asymmetrische Renditen. Laut Jeff Walton, Chief Risk Officer bei Strive, einem Bitcoin-Treasury-Unternehmen, benötigt Bitcoin nur moderate Allokationsverschiebungen von goldorientierten Investoren, um substantielle Preissteigerungen zu generieren [1]. Eine hypothetische 5%-Rotation von Gold in Bitcoin würde über 2 Billionen Dollar an Zuflüssen bedeuten, was theoretisch eine Steigerung von 116,25% bei Bitcoins Marktkapitalisierung implizieren und ein Kursziel von etwa 192.000 Dollar basierend auf aktuellen Bewertungen nahelegen würde [1].

Unterdessen schafft die Volatilität der Währungsmärkte taktische Chancen für Investoren außerhalb des US-Dollars. Der EUR/USD-Wechselkurs überschritt kürzlich erstmals seit vier Jahren 1,20, getrieben von geopolitischen Konflikten und Unsicherheit bezüglich der US-Politik [2]. Während Bitcoin bei etwa 85.400 Dollar gehandelt wird – ungefähr 16% unter dem Niveau des Vorjahres – sehen sich europäische Investoren einem Preis von nur 71.600 Euro gegenüber, was einen Rückgang von 27% in Euro-Begriffen darstellt [2]. Präsident Trump bezeichnete den Wert des Dollars als "großartig" und deutete an, dass Dollar-Schwäche US-Exporteuren zugutekommen könnte, obwohl er erklärte, dass er keine weitere Abwertung anstrebe [2].

Hedgefonds-Manager Ray Dalio gab eine eindringliche Warnung aus, dass "die Währungsordnung zusammenbricht", und sieht die Flucht aus dem US-Dollar und anderen Fiat-Währungen als Ausdruck historischer Zyklen, in denen geopolitische Konflikte und fiskalische Exzesse härtere Vermögenswerte begünstigten [2]. Dalio empfiehlt Privatanlegern, "etwa 15 Prozent" in Gold oder Bitcoin zu halten [2].

Analyse & Kontext

Die Angebotsinelastizität, die Bitcoin von Gold unterscheidet, stellt vielleicht den am meisten unterschätzten strukturellen Vorteil im Hard-Asset-Vergleich dar. Im Laufe der Währungsgeschichte sah sich jedes Wertaufbewahrungsmittel schließlich einer Angebotsausweitung gegenüber, wenn die Preise ausreichend stiegen, um erhöhte Produktion anzureizen – von Silber im spanischen Amerika bis zu Öl im Perm-Becken. Bitcoin durchbricht dieses Muster vollständig.

Dies ist besonders wichtig, da makroökonomische Unsicherheit die institutionelle Adoption von Hard-Asset-Allokationen vorantreibt. Corporate Treasuries, Staatsfonds und traditionelle Finanzinstitutionen betrachten Bitcoin zunehmend durch dieselbe Linse, die zuvor ausschließlich für Gold reserviert war: als Portfolioversicherung gegen monetäre Instabilität und geopolitisches Risiko. Brasiliens größte Privatbank empfahl Investoren kürzlich, 2026 3% in Bitcoin zu allokieren [1], was diese institutionelle Migration beispielhaft zeigt.

Die Marktkapitalisierungsdifferenz schafft das, was man als "Small-Cap-Asymmetrie" auf Anlageklassenebene bezeichnen könnte. Als Gold im vergangenen Jahr um 100% zulegte, erforderte dies Billionen an Nettozuflüssen, um den 41-Billionen-Markt zu bewegen. Bitcoin benötigt mit etwa 1,8 Billionen proportional weitaus weniger Kapital, um gleichwertige prozentuale Bewegungen zu generieren. Dies ist keine Spekulation – es ist mathematische Realität. Selbst konservative Umschichtungsszenarien erzeugen dramatische Bitcoin-Kursziele.

Historisch hat Bitcoin dieses Muster in Phasen monetärer Unsicherheit demonstriert. Die Periode 2020-2021 sah eine beschleunigte institutionelle Adoption, als Zentralbanken ihre Bilanzen ausweiteten, wobei Bitcoin um über 400% zulegte, während Gold etwa 25% gewann. Die aktuelle Konstellation weist Ähnlichkeiten auf: monetäre Instabilität, geopolitische Spannungen und wachsende institutionelle Anerkennung von Bitcoins fixem Angebotsvorteil.

Die Dollar-Schwäche-Dynamik fügt eine taktische Ebene hinzu. Während ein schwächerer Dollar typischerweise mit Bitcoin-Appreciation in Dollar-Begriffen korreliert – was den Währungsvorteil potenziell neutralisiert [2] – bietet die aktuelle Verwerfung Investoren außerhalb des Dollars einen temporären Rabatt. Dies ist relevant für das europäische institutionelle Kapital, das historisch der US-Adoption hinterherhinkte.

Zentrale Erkenntnisse

• Bitcoins fixe Angebotsobergrenze und sinkende Inflationsrate (derzeit 0,81%, fallend auf 0,41% im Jahr 2028) schaffen eine Angebotsinelastizität, die Gold nicht erreichen kann, da steigende Goldpreise konsistent erhöhte Mining-Produktion anreizen

• Die enorme Marktkapitalisierungsdifferenz – Bitcoin repräsentiert nur 4,3% von Golds Bewertung von 41,69 Billionen Dollar – bedeutet, dass selbst eine 5%-Rotation von Gold zu Bitcoin theoretisch 116% Aufwärtspotenzial treiben könnte, was ein Kursziel von 192.000 Dollar impliziert

• Währungsmarktvolatilität hat einen 27%-Rabatt für Euro-denominierte Investoren im Vergleich zu Dollar-Begriffen geschaffen und bietet taktische Einstiegschancen für europäisches Kapital, während EUR/USD Vierjahreshochs erreicht

• Institutionelle Anerkennung beschleunigt sich, wobei große Finanzinstitutionen nun Bitcoin-Allokationen neben Gold für Portfoliodiversifikation und Absicherung gegen monetäre Unsicherheit empfehlen

• Die Konvergenz von Bitcoins Angebotsvorteil, relativer Marktgröße und sich verschlechterndem Vertrauen in Fiat-Währungssysteme schafft Bedingungen, die an frühere Bitcoin-Bullenmärkte erinnern, die von makroökonomischer Instabilität getrieben wurden

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

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