XRP zwischen den Fronten: Weder Betrug noch Revolution im Bankensektor

Ripple polarisiert wie kaum ein anderes Krypto-Projekt – doch beide Extreme treffen nicht zu, wie eine Analyse zeigt.
Ripple gehört zu den umstrittensten Projekten im Krypto-Bereich. Während Kritiker dem Unternehmen Betrug vorwerfen, sehen Befürworter in XRP das künftige Rückgrat des globalen Zahlungsverkehrs. Beide Narrative sind jedoch überzogen [1].
Die Kritik entzündet sich vor allem an der Zentralisierung: Ripple kontrolliert noch immer rund 42 Prozent aller XRP-Token, die bei der Entstehung des Ledgers 2012 vollständig vorproduziert wurden. Auch die Konsensarchitektur basiert auf von Ripple gepflegten Validator-Listen statt auf dezentralen Marktanreizen [1].
Dennoch ist der Betrugsvorwurf unbegründet: Das XRP Ledger läuft seit über einem Jahrzehnt stabil ohne Protokollbrüche oder versteckte Token-Emissionen [1].
Gleichzeitig entspricht auch die SWIFT-Ersatz-Erwartung nicht der Realität. Zwar hat Ripple ein beachtliches Partnernetzwerk aufgebaut, doch viele Institute nutzen die Technologie lediglich für Messaging oder Compliance – ohne XRP aktiv einzusetzen. Eine tragende Rolle im globalen Zahlungsverkehr spielt der Token nicht [1].
Nach dem rechtlichen Teilerfolg gegen die SEC erreichte XRP eine Marktkapitalisierung von 115 Milliarden US-Dollar. Seit dem Juli-Hoch verlor der Kurs jedoch fast 50 Prozent – möglicherweise ein Zeichen nüchterner Marktbewertung [1].
Quellen
- [1]btc-echo.de
KI-gestützter Inhalt
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.