XRP-ETFs erreichen Milliarde Dollar und Coinbase integriert Solana-DEX-Trading

Während XRP-ETFs von mehreren Anbietern fast eine Milliarde Dollar anziehen, startet Coinbase direktes On-Chain-Trading für Millionen Solana-Tokens ohne Listing-Verfahren.
XRP-ETF-Markt verzeichnet starkes Wachstum
21Shares hat an der CBOE-Börse einen neuen XRP-ETF mit dem Tickersymbol TOXR gestartet und damit das Angebot institutionell handelbarer XRP-Produkte erweitert [1]. Der ETF bildet die viertgrößte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung ab und soll Anlegern einen regulierten Zugang zu XRP und dem Ripple-Ökosystem ermöglichen [1].
In den vergangenen Wochen haben bereits mehrere Anbieter, darunter Grayscale, Canary Capital und REX Shares, ähnliche Produkte auf den Markt gebracht [1]. Dies deutet auf ein stark wachsendes Interesse an XRP-ETFs hin.
Um ein hohes Sicherheitsniveau im institutionellen Umfeld sicherzustellen, wird der ETF künftig durch etablierte Anbieter wie Coinbase, Anchorage Digital Bank und BitGo verwahrt [1]. "Die Einführung von TOXR wird eine wichtige Rolle dabei spielen, die wachsende Nachfrage der Anleger nach Kryptowährungen auf dem US-Markt zu befriedigen, und wir freuen uns sehr, Anlegern Zugang zu XRP und dem Ripple-Ökosystem zu bieten", sagte Federico Brokate, globaler Leiter der Geschäftsentwicklung bei 21Shares [1].
Fast eine Milliarde Dollar Kapital angezogen
Die neu aufgelegten XRP-ETFs gelten bisher als klarer Erfolg: Trotz des verhaltenen Marktumfelds haben sie gemeinsam bereits nahezu eine Milliarde US-Dollar an Kapital angezogen [1]. Der Ripple-Coin notiert aktuell rund 45,5 Prozent unter seinem Allzeithoch von 3,65 US-Dollar, zeigt aber dennoch eine stabile Nachfrage im institutionellen Bereich [1].
Die neuen Produkte könnten insgesamt dazu beitragen, XRP stärker im traditionellen Finanzsektor zu verankern und die Liquidität und Sichtbarkeit des Assets weiter auszubauen [1].
Coinbase integriert Solana-DEX-Trading
Coinbase hat auf der Solana-Konferenz Breakpoint 2025 ein neues Feature vorgestellt, das Nutzer erstmals direkt aus der Coinbase-App heraus Solana-Tokens on-chain handeln lässt – ohne zusätzliche Wallets, ohne DeFi-Interfaces und ohne langwierige Listing-Verfahren [2].
Statt über das zentrale Orderbuch der Börse laufen Swaps künftig vollständig auf der Solana-Blockchain, abgewickelt mit USDC [2]. Die Benutzeroberfläche bleibt dabei das gewohnte Coinbase-Design. "Das Ziel ist, Millionen neu erstellter On-Chain-Assets sofort zugänglich zu machen", erklärte Andrew Allen, Solana-Produktchef bei Coinbase [2].
Direkter Zugang ohne Listing-Hürden
Mit der Coinbase-Integration können Nutzer nun jedes neu ausgegebene SPL-Asset – das Solana-Pendant zu ERC-20-Tokens – unmittelbar handeln [2]. Dazu gehören Meme-Coins, Launch-Tokens oder Protokoll-Assets, die traditionell erst Wochen später auf zentralen Börsen gelistet werden [2]. Für Solana-Projekte bedeutet das globaler Zugang ohne Listing-Hürden [2].
Eine Live-Demo zeigte, wie Orderausführung, Routing und Slippage-Management vollständig on-chain ausgeführt werden, bei nahezu sofortiger Finalität [2].
Strategischer Kurswechsel
Strategisch setzt Coinbase damit ein Signal: Angesichts rückläufiger Spot-Handelsvolumina in den USA will die Börse stärker auf Self-Custody-Funktionen und eine hybride Architektur setzen – zentralisierte Bedienung, dezentrale Ausführung [2]. Solana zählt 2025 zu den aktivsten DEX-Ökosystemen überhaupt und verzeichnet in vielen Metriken die höchste Anzahl an On-Chain-Trades [2].
Solflare startet Hardware-Wallet-Versand
Parallel zur Coinbase-Integration bestätigte das Solflare-Team am 11. Dezember, dass der offizielle Versand seiner Kryptowährungs- und NFT-Shield-Hardware-Wallets begonnen hat [3]. Die Ankündigung erfolgte auf der Breakpoint-Konferenz, wo alle Teilnehmer am Solflare-Stand ein kostenloses Exemplar erhalten konnten [3].
Das Shield-Hardware-Wallet ist mit Cold-Wallet-Sicherheit ausgestattet und verfügt über einen EAL6+-zertifizierten, integrierten Sicherheitschip [3]. Es bietet nahtlose Integration mit der Solflare-Mobile-App und ist schlank genug, um in die Hosentasche zu passen [3]. Das Gerät arbeitet mit NFC-Technologie ohne Kabel, Batterien oder Bluetooth und verfügt über PIN- oder biometrischen Schutz für alle Transaktionen [3].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.