XRP-Abflüsse von Krypto-Börsen: Anleger ziehen 3,8 Milliarden US-Dollar ab

XRP-Abflüsse von Krypto-Börsen: Anleger ziehen 3,8 Milliarden US-Dollar ab

Seit Ende September haben Investoren 2,05 Milliarden XRP im Wert von rund 3,8 Milliarden US-Dollar von den großen Krypto-Börsen abgezogen. Die Bestände schrumpften um 58 Prozent auf historische Tiefstände.

Massive Abflüsse von Handelsplattformen

Die XRP-Bestände auf Krypto-Börsen sind in den vergangenen drei Monaten drastisch gesunken. Laut Daten des Analyseunternehmens Glassnode haben Anleger seit Ende September 2,05 Milliarden Ripple-Coins im Wert von rund 3,8 Milliarden US-Dollar von Binance, Coinbase und anderen Handelsplattformen abgezogen [2].

Am 29. September hielten Krypto-Börsen noch 3,499 Milliarden XRP, inzwischen sind es nur noch 1,446 Milliarden XRP [2]. Dies entspricht einem Rückgang von 58 Prozent [2]. Aktuell befinden sich lediglich 2,39 Prozent aller zirkulierenden Ripple-Coins auf Handelsplattformen [2] – der niedrigste Stand seit dem Frühling 2018 [2].

Kursentwicklung unter Druck

Die massiven Abflüsse fallen zeitlich mit einer schwachen Kursentwicklung zusammen. Der XRP-Kurs handelt seit einer Woche unterhalb der 1,90 US-Dollar-Marke und pendelt aktuell um die Zwei-Dollar-Marke [1][2]. Nach einem starken Anstieg und einem Jahreshoch im Sommer folgte eine längere Seitwärtsphase [1].

Mögliche Ursachen der Entwicklung

Traditionell gilt ein sinkendes Angebot auf Handelsplattformen als bullisches Signal, da dies bei gleichbleibender oder steigender Nachfrage theoretisch zu Kurszuwächsen führen sollte [2]. Allerdings gibt es klare Einschränkungen für diese Interpretation [2].

Ein wesentlicher Faktor ist das vermehrte Aufkommen von Treasury-Firmen wie Evernorth zusammen mit dem ETF-Handelsstart im November [2]. Immer mehr XRP werden außerhalb von klassischen Börsen verwahrt [2]. Die Indexfonds von Bitwise, Canary und anderen Anbietern halten bereits nach wenigen Wochen knapp 1 Prozent des gesamten Ripple-Coin-Bestandes [2].

Zudem wird ein großer Teil des XRP-Bestandes von einzelnen Walen kontrolliert, darunter ehemalige und aktuelle Mitglieder der Ripple-Chefetage [2]. Co-Founder Chris Larsen soll alleine 2,7 Milliarden Coins besitzen, was ihn zusammen mit seiner Beteiligung am Unternehmen Ripple Labs in die Riege der Superreichen aufsteigen ließ [2].

Branchenweiter Trend erkennbar

Die Entwicklung bei XRP ist kein Einzelfall. Auch bei Bitcoin und Ethereum zeigt sich ein ähnlich nachhaltiger Trend: Seit dem Frühling schmelzen die Coin-Reserven der Krypto-Börsen dahin [2]. Dies deutet darauf hin, dass immer mehr Nutzer dem alten Cypherpunk-Grundsatz folgen: "Not your keys, not your coins" [2].

Langfristige Perspektiven

Trotz der aktuellen Seitwärtsbewegung gibt es erste Anzeichen, dass der Kryptowährung 2026 eine positive Trendwende gelingen könnte [2]. Für die kommenden Jahre kursieren unterschiedliche Kursprognosen: Während konservative Analysten von moderatem Wachstum ausgehen, sprechen andere bereits von dreistelligen oder gar vierstelligen Kursen bis 2030 [1]. Die US-amerikanische Finanzindustrie könnte dabei eine wichtige Rolle spielen [2].

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

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