XRP Spot ETFs erobern die Wall Street: Milliardenabflüsse von Binance signalisieren institutionelles Interesse
Die neuen XRP Spot ETFs verzeichnen beeindruckende Zuflüsse von 644 Millionen US-Dollar in den ersten zwei Wochen. Gleichzeitig sinken die XRP-Bestände auf Binance auf den tiefsten Stand seit Mitte 2024.
Rekordstart für XRP-Indexfonds
Der Kryptomarkt erlebt eine neue Welle institutioneller Akzeptanz: XRP Spot ETFs entwickeln sich zu einem überraschenden Erfolg an der Wall Street. Der von Canary Capital aufgelegte Indexfonds feierte am 13. November mit einem Handelsvolumen von 58 Millionen US-Dollar einen Rekordstart [1]. Bloomberg-Experte Eric Balchunas bezeichnete den Canary- und den Bitwise Solana ETF als "eine Klasse für sich", da der drittplatzierte ETF über 20 Millionen Dollar hinter ihnen liegt [1].
Nur zwei Wochen nach dem Launch hält der Canary-Fonds bereits XRP im Wert von 337 Millionen US-Dollar und führt damit das Feld der Ripple Spot ETFs an [1]. Insgesamt kommen die vier gestarteten XRP-Indexfonds auf Nettozuflüsse von 644 Millionen US-Dollar [1]. Bemerkenswert: Bei den Bitcoin Spot ETFs waren es nach den ersten beiden Handelswochen nur 760 Millionen US-Dollar – lediglich 18 Prozent mehr, obwohl Bitcoin eine deutlich größere Marktkapitalisierung aufweist [1].
Wachsender Wettbewerb unter Vermögensverwaltern
Nach Bitwise (179 Millionen US-Dollar), Grayscale (85 Millionen US-Dollar) und Franklin Templeton (76 Millionen US-Dollar) wollen auch 21Shares, WisdomTree und VanEck zeitnah eigene XRP-Indexfonds auf den Markt bringen [1]. Ein weiterer positiver Indikator: Trotz des schwierigen Marktumfeldes gab es bislang keinen Handelstag ohne neue Nettozuflüsse [1].
Allerdings fehlen zwei Schwergewichte im XRP-ETF-Markt: BlackRock und Fidelity haben bislang keine Pläne für entsprechende Produkte bekannt gegeben. ETF-Experte Nate Geraci äußerte sich skeptisch: "Meiner Meinung nach macht es überhaupt keinen Sinn, dass sie alle Krypto-Assets außer BTC und ETH ignorieren" [1].
Dramatischer Rückgang der Binance-Reserven
Parallel zum ETF-Erfolg zeigen sich auf dem Spotmarkt deutliche Veränderungen. Die XRP-Reserven auf der weltweit größten Kryptobörse Binance sind laut On-Chain-Daten auf rund 2,7 Milliarden Token gesunken – den tiefsten Stand seit Mitte 2024 [2]. Seit Anfang Oktober sind die Bestände um etwa 3,4 Prozent gefallen [2].
Diese Entwicklung wird von Analysten als bullishes Signal gewertet. "Wenn Kryptowährungen von Exchanges weg und in private Wallets oder Cold-Storage wandern, reduziert sich die kurzfristig verfügbare Menge – weniger verfügbare Token entsprechen einem geringeren Verkaufsdruck", heißt es in einer Analyse [2].
Milliarden-Prognosen für 2026
Bloomberg-Experte James Seyffart verfolgt inzwischen über 150 ETFs, die zeitnah auf den Markt kommen sollen – eine wahre Flut an Altcoin-ETFs, für die Solana und XRP nur die erste Vorhut bilden [1]. Eine JPMorgan-Analyse prognostiziert, dass XRP alleine im ersten Handelsjahr 4 bis 8 Milliarden US-Dollar an neuem Kapital erhalten könnte [1].
Ein Analyst auf Cryptoquant fasst zusammen: "Die geringere Anzahl an Token, die auf Handelsplattformen verfügbar sind, in Verbindung mit einer steigenden institutionellen Nachfrage schafft ein potenziell starkes Umfeld. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, könnte XRP in eine Phase mit einem wachsenden institutionellen Interesse eintreten" [2].
Chancen und Risiken
Zusätzlichen Schwung könnte Ripple Labs durch den Erhalt einer offiziellen US-Banklizenz erhalten. Sal Gilbertie, CEO von Teucrium Trading, sieht darin eine enorme Chance im Hinblick auf verbesserten Zugang zu Zahlungsnetzwerken und Verwahrungsmöglichkeiten [1].
Dennoch bleiben Risiken bestehen: Die starke Zentralisierung, die Abhängigkeit von Ripple Labs und die Konkurrenz durch neue interne Produkte wie RLUSD sollten Anleger nicht außer Acht lassen [1]. XRP ist im letzten Jahr um 56 Prozent gestiegen [2].
Quellen
- [1]btc-echo.de
- [2]btc-echo.de
KI-gestützter Inhalt
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.